Frau stürzt in Sempt - Opfer ringt mit dem Tod

Altenerding – Wie es genau passiert ist, wird sich wohl nicht mehr klären lassen. Fest steht, dass am Donnerstagvormittag eine 91 Jahre alte Frau aus Altenerding unweit ihres Hauses in die Sempt gestürzt ist.

Aufgrund der binnen weniger Minuten angelaufenen Rettungsaktion konnte die Seniorin noch mit Lebenszeichen aus dem Wasser gezogen werden. Allerdings ringt sie mit dem Tod.

Der Betreuerin einer Kindergruppe war gegen 10.30 Uhr die leblos in der Sempt treibende Frau aufgefallen. Sie schickte die Kinder weg und alarmierte die Rettung. Die Feuerwehren Altenerding und Erding sowie die Wasserwacht Erding waren umgehend zur Stelle. Ein Feuerwehrler zog auf Höhe des Wehrs Lukasmühle den leblosen Körper ans Land.

Altenerding: Frau stürzt in Sempt

Ein Notarzt stellte noch Hirnströme fest. Daraufhin wurde eine langwierige Reanimation begonnen. Das Opfer wurde ins Krankenhaus gebracht. Hans-Peter Kammerer, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord, sagte unserer Zeitung: „Es lassen sich keinerlei Aussagen treffen, ob die Dame überleben wird.“

Die Ermittlungen zur Ursache übernahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Erding. Kammerer berichtet, dass sowohl eine Gewalttat als auch eine Selbsttötung so gut wie ausgeschlossen werden könnten. Es dürfte ein Unfall gewesen sein. „Die Frau wohnte in der Nähe, an der Sempt war sie regelmäßig unterwegs“, so Kammerer.

Erst im Herbst vorigen Jahres war an der gleichen Stelle ein Mann aus Altenerding tot aus dem Wasser geborgen worden. Er war nach dem Besuch einer Gaststätte nicht mehr nach Hause gekommen, sondern ertrunken.

ham

Rubriklistenbild: © Herkner

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