Zöllner nehmen Drogenschmuggler fest

Frau versteckt halbes Kilo Koks in ihrer Perücke

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Rund ein Kilogramm Kokain haben Zöllner in den vergangenen Tagen bei zwei Reisenden entdeckt - 500 Gramm davon in einer Perücke.

Flughafen - Rund ein Kilogramm Kokain haben Zöllner in den vergangenen Tagen bei zwei Reisenden entdeckt. Ein Mann schmuggelte die Drogen im Magen - und eine Frau in ihren Haaren...

Die Dame (20) hatte eine enorme Frisur, Typ explodierter Handfeger. Eine solche Fülle, die selbst für Reisende aus Brasilien ungewöhnlich ist. Darum schauten die Zöllner am Münchner Flughafen etwas genauer hin, als die auffällig nervöse junge Frau nach der Landung durch die Zollkontrolle ging. Zudem konnte sie keinen plausiblen Grund für ihre Reise nach München angeben. Zeit für eine genaue Kontrolle: In den dicken Strähnen fanden die Zöllner 500 Gramm Kokain, die in das Haar hineingeflochten waren.

Die Perücke samt Inhalt wurde beschlagnahmt, die Frau wanderte geradewegs in U-Haft. Und Thomas Meister, Sprecher des Hauptzollamtes München, blieb mal wieder staunend zurück: „So etwas habe ich auch noch nie gesehen.“

Bei einer anderen Maschine aus Brasilien wurden sämtliche Passagiere einer Zollkontrolle unterzogen. Dabei reagierte ein 34-Jähriger zunehmend nervös. Er fing an zu schwitzen, konnte ebenfalls nicht logisch erklären, wieso er nach München gekommen war. Kein Wunder: Der Mann hatte 500 Gramm Kokain im Körper und hatte eine Wahnsinns-Angst, dass eines der Kondome platzen könnte. Unter diesen Umständen hätte ihn kein Arzt mehr retten können. Die nächsten Stunden verbrachte er in Polizeigewahrsam, bis der gesamte Inhalt auf natürlichem Wege wieder zum Vorschein kam. Deutlich erleichtert trat auch er danach die Reise nach Stadelheim an.

Dorita Plange

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