Zwei Einsätze für Polizei - Zugverkehr gestoppt

Freising - Zwei Großeinsätze haben die Polizei am Samstag in Atem gehalten. Am Abend musste der Zugverkehr bei Marzling unterbrochen werden.

Eine 43-jährige Frau aus dem Landkreis hatte ihr Auto auf dem Bahnübergang Marzling abgestellt und wollte sich von einem Zug überfahren lassen. Zum Glück ist einem Studeten (22) der Pkw aufgefallen. Er forderte die Frau zunächst auf, weiterzufahren. Als sie sich weigerte, alarmierte er gegen 22 Uhr die Polizei. Diese veranlasste sofort, dass kein Zug mehr auf den Gleisen bei Marzling fährt. Als die Beamten am Bahnübergang eintrafen, war die Frau aus dem Auto gestiegen und ein kurzes Stück auf den Gleisen Richtung Moosburg gelaufen. Die 43-Jährige wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

Am Nachmittag war die Polizei bereits bei einer großangelegten Suchaktion im Einsatz. Eine 72 Jahre alte Frau mit psychischen Erkrankungen war gegen 14.30 Uhr aus einem Altenheim in Freising verschwunden. Zunächst hielten zwei Streifenbesatzungen im Stadtgebiet Freising nach der Vermissten Ausschau.

Nachdem aber ein Suizidversuch nicht ausgeschlossen werden konnte, wurde die Suche ausgedehnt, alle zur Verfügung stehenden Kräfte mobilisiert. Sogar ein Hubschrauber und Hundeführer waren im Einsatz. Im Radio wurde eine Suchmeldung durchgegeben. Um 21 Uhr konnten die Angehörigen und Einsatzkräfte aufatmen. Die ältere Dame war in einem Münchner Krankenhaus aufgetaucht. Sie war verwirrt und musste psychologisch betreut werden.

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