Mysteriöse Entdeckung 

Auto in der Isar gefunden: Jetzt ist klar, woher es kam

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Einen nicht alltäglichen Einsatz hatten Feuerwehr und Polizei am Sonntagmorgen in Freising zu verbuchen. In der Isar trieb ein Auto vor sich hin – und keiner weiß, wie es dorthin kam.

Update 26. März, 11.31 Uhr: Wie die Ermittlungen ergaben, wurde das Auto in der Nacht von Samstag auf Sonntag von einer Werkstatt in der Nähe von Dorfen geklaut. Zuvor hatte sich der Täter auf bislang unbekannte Weise aus der Werkstatt den Originalschlüssel angeeignet. Die Ermittlungen dauern weiter an.

Freising - Um 7.20 Uhr ging die Alarmierung bei der Polizei ein: „Ein Auto steht in der Isar.“ Die Beamten rückten sofort aus, setzten die Feuerwehr von der Situation in Kenntnis. Und tatsächlich: 200 Meter flussaufwärts der Korbiniansbrücke stand eine rund 15 Jahre alte Mercedes E-Klasse in der Reißenden. Die Einsatzkräfte stellten schnell fest, dass niemand mehr im Wagen war.

Rollte das Auto selbst in den Fluss? 

Doch rollte das Auto selbst rein oder wurde es reingefahren? Das ist unklar. Dem Vernehmen nach muss das Auto noch weiter flussaufwärts in die Isar gefahren sein, weil es offenbar noch einige Meter weiter von der Strömung getragen wurde.

Die Feuerwehr, die den Uferbereich für die Bergungsaktion freiräumen musste, zog den Mercedes mit rund 70 Meter Seil und einer Winde zur Böschung, wo schon der Abschleppdienst mit einem Kran wartete. Ein Polizeihubschrauber war im Einsatz, der eine Sofortfahndung im Nahbereich durchführte. Doch Fehlanzeige: Ein Fahrer konnte nicht gefunden werden. Bei der Polizei ist man allerdings schon einen Schritt weiter: Der Halter des Pkw befindet sich derzeit im Urlaub, kann also nicht selbst gefahren sein. War es Diebstahl? Das versuchen die Beamten derzeit zu klären. Auch eine Spritztour eines Verwandten kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

Kein Umweltschaden

Wie es seitens der Freisinger Feuerwehr heißt, entstand kein Schaden an der Umwelt. Betriebsstoffe sind aufgrund des weitgehend unbeschädigten Zustands des Autos nicht ausgetreten. Im Einsatz waren neben der Polizei und dem Abschleppdienst die Feuerwehren aus Freising und Marzling mit fünf Fahrzeugen und rund 35 Mann. Die Bergung dauerte zirka zwei Stunden.

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