Nach Kurs-Absturz wegen Corona-Krise: Lufthansa fliegt aus dem Dax

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Achtung, Schneebruch!

Lebensgefahr im Winterwald! Hier sind die Wege gesperrt - zum Schutz vor den Schneemassen

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Umgestürzte Bäume musste die Freisinger Wehr am Sonntag gegen 19 Uhr vom Radweg an der Wies wegräumen.

Den Start in die Woche mit viel Neuschnee und teils sehr glatten Straßen haben die Autofahrer im Landkreis Freising überstanden. Doch jetzt lauert eine neue Gefahr.

Freising – Trotz der teilweise heftigen Schneefälle blieb das Verkehrschaos im Landkreis aus. Auch auf den Autobahnen. Die zuständige Verkehrspolizeiinspektion (VPI) Freising berichtet von 19 Unfällen, von denen aber nur neun „witterungsbedingt“ waren. Beteiligt waren insgesamt 28 Pkw und ein Lkw. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 108.000 Euro, zwei Personen wurden leicht verletzt – nach den Maßstäben der VPI ein ganz normales Wochenende.

Landkreis Freising: Mehrere Bäume umgestürzt

Ausrücken musste allerdings am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag die Freisinger Feuerwehr. „Unter der Last der starken Schneefälle stürzten Bäume um“, berichtet Pressesprecher Florian Wöhrl. Gegen 19 Uhr war der Radweg an der B 301 nahe der Wies blockiert. Um 1.10 Uhr stürzte dann ein weiterer Baum quer über die Thalhauser Straße. An beiden Stellen beseitigten Einsatzkräfte der Hauptfeuerwache die Hindernisse – an der Thalhauser Straße unterstützt durch die Werkfeuerwehr Weihenstephan.

Achtung auf dem Waldfriedhof: Nur geräumte Wege benutzen

Wegen der erheblichen Schneelast wurden am Montag auch Wege und Plätze gesperrt. Der Waldfriedhof dürfe wegen bereits umgestürzter Bäume und der Gefahr herabbrechender Äste bis auf weiteres nicht mehr betreten werden, informierte die Stadtverwaltung Montagfrüh. Ausnahmen: Bei Beerdigungen und Trauerfeiern dürften ausschließlich die dafür geräumten Wege benutzt werden. Wegen der hohen Bruchgefahr von Ästen wurden auch der Walderlebnispfad und der Trimm-Dich-Pfad in der Nähe der Plantage gesperrt.

Feuerwehr warnt: „Besser nichts riskieren“

Generell droht derzeit im Wald die Gefahr von Schneebruch. „Spaziergänge sollte man daher jetzt besser nicht machen“, betont Claus Niewierra, stellvertretender Leiter des Forstbetriebs Freising. „Besser nichts riskieren.“ In einigen Tagen, wenn der Wind den Schnee von den Ästen geblasen oder die weiße Fracht bei Plusgraden von den Bäumen gerutscht sei, hätte sich die Lage sicher wieder entspannt. Am Montag wurden im Bereich des Forstbetriebs alle Wege kontrolliert, um auszuschließen, dass sich Förster oder Waldarbeiter in Gefahr bringen. Noch wird auch nicht zugefüttert, wie es das Jagdgesetz in sogenannten „Notzeiten“ vorsieht. Das Wild komme mit dem Schnee gut zurecht, sagt Niewierra. Das könne sich aber jederzeit ändern.

Der Forstexperte erinnert daran, „dass das heuer übrigens ein ganz normaler Winter ist“. Den Schnee sei man wohl „einfach nicht mehr gewohnt“.

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