Personeller Engpass

Ärztestreik: Nur Notbetrieb im Klinikum - das sollten Patienten jetzt wissen

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Den Weg ins Klinkum können sich viele Patienten am 15. Mai sparen. Aufgrund eines Streiks ist das Krankenhaus nur für absolute Notfälle gerüstet.

Vom bundesweiten Ärztestreik ist auch das Klinikum Freising betroffen. Patienten müssen sich auf einen personellen Engpass im Krankenhaus einstellen.

Freising – Personeller Engpass im Klinikum Freising: Weil das Krankenhaus am Mittwoch von den Ärzten bestreikt wird, kann nur ein Notdienstplan aufrechterhalten werden. Etliche Patienten mussten bereits vereinbarte Termine verschieben.

Schon vor rund einem Monat war das Klinikum vom bundesweiten Ärztestreik betroffen. „Wir rechnen aber damit, dass dieses Mal einige mehr teilnehmen als am 11. April, weil die zentrale Kundgebung dieses Mal in München stattfindet“, sagte Kliniksprecher Sascha Alexander dem FT. 

Ärztestreik am Klinikum: Notversorgung gesichert

Seine wichtigste Botschaft an die Bevölkerung: „Die Notfallversorgung ist sichergestellt.“ Intensivstation, Schlaganfall-Station und zentrale Notaufnahme sind in Betrieb. Auch Not-Operationen werden durchgeführt.

Und was geschieht, wenn ein Mediziner, der für den Notdienstplan vorgesehen ist, überraschend ausfällt – etwa aufgrund einer Krankheit? „Dann sind die Chefärzte verpflichtet, einen angemessenen Ersatz zu organisieren“, betonte Alexander. In diesem Fall sei es möglich, einen streikenden Kollegen in den Dienst zurückzuholen.

Notdienstplan: Terminabsagen für Patienten

Patienten, die am Mittwoch einen Termin hatten, der sich aus medizinischer Sicht aufschieben lässt, sind nach Angaben des Kliniksprechers bereits über den Streik informiert worden. „Wir wollen nicht, dass jemand umsonst kommt.“ Die Freisinger müssen sich allerdings auf erneute Engpässe einstellen, wie Alexander mitteilte. „Es kann durchaus sein, dass weitere Warnstreiks kommen.“ Am 21. Mai sollen die Tarifverhandlungen in Berlin fortgesetzt werden.

Die Ärzte fordern unter anderem eine Neuregelung der Bereitschaftsdienste; so sollen den Ärzten zwei freie Wochenenden im Monat zugestanden und die Zahl der Dienste begrenzt werden. Dabei geht es den Ärzten nicht nur um die eigene Arbeitsbelastung, sondern vor allem auch um die Sicherheit für die Patienten. Außerdem verlangen sie eine Erhöhung der Tarifgehälter um fünf Prozent.

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