Fünf Verletzte bei Frontalzusammenstoß

Schutzengel: Selbst die Polizeibeamten rätselten, wie Vater und Tochter den Unfall überleben konnten. Ihr Renaul Clio war völlig zerstört. Foto: walz

Altomünster/Dachau - Ein 43 Jahre alter Familienvater aus Altomünster ist am Montagabend bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt worden. Die Feuerwehr musste ihn aus dem Wrack seines Renault Clio herausschneiden.

Nach der Erstversorgung durch Notarzt und BRK wurde der 43-Jährige mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus nach München-Harlaching geflogen. Über die Art der Verletzungen gibt es noch keine genaue Angaben. Vermutlich aber erlitt der Mann eine Beckenfraktur. Lebensgefahr besteht nach Auskunft der Beamten vor Ort nicht.

Noch rätselt die Dachauer Polizei, wie es zu diesem schweren Unfall zwischen Altomünster und Eichhofen kommen konnte. Ersten Erkenntnissen zufolge geriet eine 29-Jährige aus Altomünster aus Unachtsamkeit mit ihrem VW Touran gleich nach dem Ortsausgang von Eichhofen in einer leichten Rechtskurve zu weit nach links. Der Touran rammte den entgegenkommenden Clio frontal. Der Renault hatte keine Airbags. Wie durch ein Wunder wurde die 14 Jahre alte Tochter des Renault-Fahrers, die auf dem Beifahrersitz saß, trotzdem nur leicht verletzt. Leicht verletzt wurden auch die 29-Jährige sowie ihre beiden Kinder, ein und vier Jahre alt. Vorsorglich wurden Mutter und Kinder aber von einem zweiten Hubschrauber ins Schwabinger Krankenhaus geflogen.

Die Straße musste für zwei Stunden komplett gesperrt werden. Den Sachschaden an beiden Autos schätzt die Polizei auf insgesamt 16 000 Euro. (mm)

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