Ist es der vermisste 35-Jährige?

Leiche in der Amper entdeckt

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Hier wurde die Leiche gefunden.

Fürstenfeldbruck/Grafrath – Ein Kanu-Fahrer hat am Sonntagnachmittag auf Höhe der Eisenbahnbrücke in Fürstenfeldbruck eine Leiche in der Amper entdeckt.

Die Wasserwacht barg sie. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich um den Inder, der vor fünf Tagen vom Fluss mitgerissen und seitdem vermisst wurde.

Der Mann (35), der in Grafrath bei einem Pizza-Service gearbeitet hat, war am vergangenen Dienstag zum Abkühlen in die Amper gestiegen. Er rutschte weg und ging unter, da er nicht schwimmen konnte. Einsatzkräfte der Wasserwacht suchten im trüben Fluss vergeblich nach dem Mann.

Am Sonntag dann enteckte ein 37-Jähriger aus dem Landkreis Dachau, der mit dem Kajak auf der Amper fuhr, gegen 14.15 Uhr kurz vor dem Stausee eine Leiche und alarmierte die Rettungskräfte. „Sie hing an einem Treibholzstapel“, berichtet Reiner Betram, Kreisgeschäftsführer des Roten Kreuzes. Mit 24 Mann und einen Boot machte sich die Wasserwacht erneut auf den Weg und barg den Körper mit einer Schleifkorbtrage. Ob es sich wirklich um den Inder handelt, soll nun eine DNA-Analyse bestätigen.

Eigentlich hatte man vermutet, den Toten beim Wehr in Schöngeising zu finden. Wie er bis Fürstenfeldbruck kam, kann Bertram erklären: Ein Amperarm fließt zum E-Werk bei Schöngeising, der andere zum Wehr. Wegen des Hochwassers war das Wehr geöffnet. „Wenn die Leiche absinkt, kann es sein, dass sie unter dem Wehr durchgesogen wurde.“

imu

Hier wurde nach dem Mann gesucht

Mann stürzt bei Grafrath in Amper: Fieberhafte Suche

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