Kuriosum in Fürstenfeldbruck

Beerpong-Turnier verboten: Stadtrat verteilt Freibier an „Demonstranten“

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Vor der Sparkasse haben Isabell Pauli, Niklas Hoffmann und Dominik Pauli ihren Tisch aufgebaut. 

Das offizielle Turnier hat die Stadt zwar verboten – Beerpong wurde am Samstag in Fürstenfeldbruck dennoch gespielt. 

Fürstenfeldbruck – Rund 40 junge Menschen wollten sich die Gaudi nicht entgehen lassen und bauten an mehreren Orten in der Stadt ihre Tische auf. Es war auch ein Protest gegen die verweigerte Erlaubnis der Verwaltung.

„Die Leute konnten nicht verstehen, warum sie nicht spielen durften“, sagt Stadtrat Florian Weber (Die Partei). Der Mandatsträger zählt zu einem der schärfsten Kritiker des Verbots. Auch deshalb unterstützte er die Guerilla-Aktion und verteilte Freibier an alle, die trotzdem spielen und ein Zeichen setzen wollten.

Fürstenfeldbruck: Beerpong-Turnier war nicht genehmigt worden

Die Veranstalter des Turniers, das im Biergarten der Musikbar Unterhaus hätte stattfinden sollen, stellten die schon beschafften Tische, Bälle und Becher zur Verfügung, berichtet Weber. „Die waren da sofort dabei“, so der Stadtrat. Ursprünglich war geplant, am Samstagnachmittag ein großes Turnier zu veranstalten. Die Stadt hatte dieses Vorhaben aber mit dem Hinweis untersagt, dass das Konzept „geeignet ist den Missbrauch oder übermäßigen Alkoholkonsum zu begünstigen“.  tog

Wie Beerpong aussehen kann, zeigt übrigens dieses Video:

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