Mit einer Schreckschusspistole

Fürstenfeldbrucker (18) feuert in Alling aus seinem Auto

Mehrere Schüsse hat ein Schüler aus Fürstenfeldbruck am Mittwoch im Allinger Ortsteil Holzhausen aus seinem Auto abgefeuert. Dank eines aufmerksamen Zeugen fand die Polizei ihn.

Alling – Alarm in Alling am Mittwochabend: Gegen 21 Uhr hörten mehrere Zeugen im Ortsteil Holzhausen Schüsse und alarmierten daraufhin die Polizei. Wie die Beamten mitteilen, beobachtete ein Flugzeugmechaniker (60) zum Teil mit seinem Fernrohr, wie ein junger Mann aus seinem Auto heraus feuerte. Verletzt wurde niemand.

Auch ein Anlagenmechaniker (26) aus Alling verfolgte die Szene, die sich der Polizei zufolge beim Biotop zwischen Angerhof und Holzhausen ereignete. Er erkannte sogar das Kennzeichen des Wagens und notierte es.

Schüler war mit Schreckschusspistole und Messer bewaffnet

Anhand dessen konnten die Germeringer Polizeibeamten die Adresse des Fahrzeughalters ausfindig machen. Sie fuhren zum Haus des Schülers in Fürstenfeldbruck – und bereits kurz darauf kam der 18-Jährige nach Hause. Auf dem Beifahrersitz saß ein Freund (21) des jungen Mannes.

Als die Polizisten die beiden kontrollierten, fanden sie bei dem Brucker eine Schreckschusspistole mit Munition. Außerdem besaß er – unerlaubterweise – ein Einhandmesser. Obwohl die Beweislast erdrückend war, zögerte der Schüler zuerst. Später gestand er aber doch, die Schüsse abgefeuert zu haben. Er muss sich nun wegen mehrerer Verstöße gegen das Waffenrecht verantworten.

tb

Rubriklistenbild: © dpa

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