Fürstenfeldbrucker scheitert mit Einspruch

Mann sieht Wahlbetrug durch "Lindenstraße"

+
Wegen einer Folge der ARD-Serie "Lindenstraße" hatte ein Bürger aus Fürstenfeldbruck die Bundestagswahl 2013 angefochten.

Fürstenfeldbruck - Die letzte Bundestagswahl muss nicht wegen der „Lindenstraße“ wiederholt werden. Ein Fürstenfeldbrucker hatte gegen den Urnengang Einspruch erhoben, scheiterte damit jedoch vor dem Wahlprüfungsausschuss .

Ein Bürger aus Fürstenfeldbruck hatte in der am Wahlabend ausgestrahlten Folge der TV-Serie einen Beweis für Wahlbetrug gesehen, weil die dort gezeigten Wahlergebnisse der erst kurz zuvor veröffentlichten Prognose entsprochen hätten.

Allerdings hatte die ARD  bereits im Vorfeld angekündigt, dass die erste Hochrechnung aus dem laufenden Programm aufgezeichnet und kurzfristig in die aktuelle Folge der Serie eingearbeitet werde. Je nach Wahlausgang konnten die Macher der Endlosserie dabei auf vier verschiedene, vorproduzierte Folgen zurückgreifen. Darauf verwies auch der Bundestags-Ausschuss in seiner Entscheidung: Mit der Vorwegnahme eines von vornherein feststehenden Ergebnisses habe das Ganze nichts zu tun.

dpa

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Schüler und Rentner (92) krachen mit den Rädern zusammen - Krankenhaus
Schüler und Rentner (92) krachen mit den Rädern zusammen - Krankenhaus
Polizei durchsucht Wohnung von Radldieb und macht gefährliche Entdeckung
Polizei durchsucht Wohnung von Radldieb und macht gefährliche Entdeckung
Mutter und Kinder in Tölz überfahren - So riskant ist die Unfall-Kreuzung
Mutter und Kinder in Tölz überfahren - So riskant ist die Unfall-Kreuzung
80-Jährige bei Unfall schwer verletzt - Autofahrer durchbricht Absperrung
80-Jährige bei Unfall schwer verletzt - Autofahrer durchbricht Absperrung

Kommentare