Fürstenfeldbrucker scheitert mit Einspruch

Mann sieht Wahlbetrug durch "Lindenstraße"

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Wegen einer Folge der ARD-Serie "Lindenstraße" hatte ein Bürger aus Fürstenfeldbruck die Bundestagswahl 2013 angefochten.

Fürstenfeldbruck - Die letzte Bundestagswahl muss nicht wegen der „Lindenstraße“ wiederholt werden. Ein Fürstenfeldbrucker hatte gegen den Urnengang Einspruch erhoben, scheiterte damit jedoch vor dem Wahlprüfungsausschuss .

Ein Bürger aus Fürstenfeldbruck hatte in der am Wahlabend ausgestrahlten Folge der TV-Serie einen Beweis für Wahlbetrug gesehen, weil die dort gezeigten Wahlergebnisse der erst kurz zuvor veröffentlichten Prognose entsprochen hätten.

Allerdings hatte die ARD  bereits im Vorfeld angekündigt, dass die erste Hochrechnung aus dem laufenden Programm aufgezeichnet und kurzfristig in die aktuelle Folge der Serie eingearbeitet werde. Je nach Wahlausgang konnten die Macher der Endlosserie dabei auf vier verschiedene, vorproduzierte Folgen zurückgreifen. Darauf verwies auch der Bundestags-Ausschuss in seiner Entscheidung: Mit der Vorwegnahme eines von vornherein feststehenden Ergebnisses habe das Ganze nichts zu tun.

dpa

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