Polizei gibt Details bekannt

Horror-Unfall: Frau stirbt vor Augen ihres Sohnes

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Bei dem Frontalaufprall auf Höhe von Berganger zwischen Glonn und Hohenthann erlitt eine 42-Jährige Frau aus Haar so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort starb.

Das Wochenende im Landkreis Ebersberg war überschattet von einem tragischen Unfall, bei dem eine 42-jährige Frau ihr Leben verlor und vier Personen zum Teil schwerste Verletzungen erlitten.

Baiern – Zwei Fahrzeuge wurden bei einem Frontalzusammenstoß auf der Straße von Glonn nach Hohenthann auf Höhe Berganger total zerstört. Der Sachschaden wird von der Polizei auf 20 000 Euro beziffert.

Die Beamten beschreiben den Unfallhergang nach bisherigen Erkenntnissen so: Am Samstag, gegen 19.30 Uhr, fuhr ein 52-jähriger Mann aus dem Landkreis München mit seinem VW Golf die Staatsstraße von Hohenthann im Landkreis Rosenheim in Richtung Glonn. In seinem Fahrzeug befanden sich neben seiner Ehefrau auch der gemeinsame Sohn und ein weiterer Angehöriger.

Der Fahrer des VW entschloss sich laut Polizei im Gemeindegebiet von Baiern auf Höhe von Berganger, ein vor ihm fahrendes Traktorgespann zu überholen. Dabei übersah er offensichtlich einen entgegenkommenden 67- Jährigen Autofahrer aus dem Landkreis Rosenheim, der ihm in einem BMW entgegenkam.

Die beiden Fahrzeuge stießen frontal zusammen und schleuderten von der Straße. Der Lenker des VW Golf wurde bei dem Aufprall schwer verletzt. Sein Beifahrer wurde im Wrack eingeklemmt und musste schwerstens verletzt von der Feuerwehr befreit werden. Sein Zustand sei aber stabil. Hinten rechts im Fahrzeug saß der 17-jährige Sohn sowie links daneben die 42-jährige Ehefrau des Fahrzeuglenkers.

Die 42-jährige Mutter erlag trotz aller Bemühungen der Rettungskräfte noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen. Die Frau stammt aus der Gemeinde Haar im Landkreis München. Der 17-Jährige wurde nur leicht verletzt und musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Der BMW-Fahrer erlitt leichte Verletzungen und wurde ebenfalls ins Krankenhaus gebracht. Bei ihm wurde eine deutliche Alkoholisierung festgestellt. Inwieweit diese zum Unfallgeschehen beigetragen haben könnte, ist derzeit Gegenstand polizeilicher Ermittlungen.

Besonders tragisch ist der Umstand, dass die vier Insassen des VW und auch noch zwei dahinter fahrende Fahrzeuge gemeinsam auf dem Heimweg von einer Feier waren.

Beide beteiligten Autos wurden durch den Unfall komplett zerstört. Der Sachschaden beträgt ca. 20 000 Euro. Die Staatsstraße war über mehrere Stunden zur Unfallaufnahme voll gesperrt. Im Einsatz war ein Großaufgebot von Feuerwehren, Rettungsdiensten und Hubschrauberbesatzungen. Bei ihrem Eintreffen hatten Ersthelfer, darunter angeblich auch der Traktorfahrer, nach Augenzeugenberichten bereits mit der Reanimation der 42-Jährigen begonnen.

Um den genauen Unfallhergang rekonstruieren zu können, wurde ein analytisches Gutachten in Auftrag gegeben. Die polizeilichen Ermittlungen dauern derzeit noch an. Gegen beide Fahrzeuglenker wurde ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet, so die Polizei. 

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