Münchner totgefahren - Polizei rätselt über Umstände

Inning – Ein Münchner ist am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden. Der Mann wollte anscheinend über eine Straße gehen, wurde dabei aber von einem Auto erfasst. Er verstarb noch an der Unfallstelle.

Der 61-jährige Münchner war am Morgen zunächst mit seinem Wagen auf der A96 von München zu seinem Büro in Grafrath unterwegs, fuhr dann aber am Parkplatz Martinsberg zwischen Inning und Etterschlag ab und parkte sein Auto, teilte die Polizei Herrsching mit.

Gegen 7.20 Uhr verließ er den Platz durch eine Tür im dortigen Wildschutzzaun, die als Fluchtweg dient, und betrat die etwa einen Meter dahinter verlaufende Kreisstraße. Genau zu diesem Zeitpunkt fuhr dort ein 33-Jähriger aus dem Landkreis Aichach. Er versuchte zwar, seinen Wagen mit einer Vollbremsung zum Stehen zu bringen, konnte einen Zusammenstoß aber nicht mehr verhindern. Sein Wagen erfasste den Münchner und schleuderte diesen nach vorne.

Ein Notarzt versuchte, den 61-Jährigen zu reanimieren, blieb aber letztlich erfolglos. Ein Rätsel ist bislang, warum der Münchner, der alleine unterwegs war, den Parkplatz verließ und über die Kreisstraße wollte. Polizeihauptmeister Stefan Sommer ist sich nicht sicher, ob dies jemals geklärt wird. Nach dem Unfall musste die Straße für fast drei Stunden gesperrt werden. Es wurde ein unfallanalytisches Gutachten durchgeführt.

Rubriklistenbild: © AP

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