Größter Polizeieinsatz der bayerischen Geschicht

G7-Gipfel: Polizei will konsequent gegen Gewalt vorgehen

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17.000 Einsatzkräfte der Polizei sind vor Ort bei Schloss Elmau, wenn die G7-Staaten tagen.

Garmisch-Partenkirchen - Die Polizei will beim G7-Gipfel 2015 "konsequent und mit niedriger Einschreitschwelle" gegen gewaltbereite Demonstranten vorgehen.

Das kündigte Polizeipräsident Robert Heimberger am Freitag in Garmisch-Partenkirchen an. Eine Woche vor dem G7-Gipfel 2015 auf Schloss Elmau stellte der Einsatzleiter das Sicherheitskonzept rund um das Treffen der Staats- und Regierungschefs am 7. und 8. Juni in Elmau vor.

Die Polizei ist mit rund 17.000 Einsatzkräften vor Ort, dazu kommen etwa 1500 Kräfte von Rettungsdiensten, Feuerwehr und Bergwacht. Bayerns Polizei stehe vor dem größten Einsatz ihrer Geschichte, hieß es bei der Pressekonferenz. Als ihre Hauptaufgaben sehen die Ordnungshüter, den Schutz der Gipfel-Teilnehmer sowie den störungsfreien Verlauf von Veranstaltungen und Versammlungen zu gewährleisten und Hab und Gut der Einheimischen vor Krawallmachern zu schützen. „Die bayerische Polizei ist gut gerüstet“, betonte Robert Heimberger.

Zusätzlich seien 150 besonders geschulte Kommunikationsbeamte im Einsatz, die „offen und transparent“ das Vorgehen der Polizei erklären sollen, um Konflikten oder Gerüchten vorzubeugen.

Das Landratsamt hat inzwischen einen Sternmarsch am 7. Juni von Klais und Mittenwald Richtung Tagungsort genehmigt, allerdings dürfen die Teilnehmer nicht bis an das Schloss.

G7-Gipfel 2015: News-Blog und die wichtigsten Fakten

Die wichtigsten Fragen und Antworten zum G7-Gipfel 2015 auf Schloss Elmau haben wir bereits zusammengefasst. In unserem News-Blog zum G7-Gipfel erfahren Sie die aktuellsten Nachrichten rund um das Großereignis auf Schloss Elmau.

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