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G7-Gipfel in Elmau: Wenig Begeisterung - Herrmann stellt sich Fragen der Einheimischen

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Erneut sollen im Juni die G7-Staats- und Regierungschefs auf Schloss Elmau zusammenkommen. Viele Einheimische in der Region Garmisch-Partenkirchen sehen das kritisch. Nun kommen sie zu Wort.

Garmisch-Partenkirchen - Knapp zwei Monate vor dem G7-Gipfel auf Schloss Elmau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen sind am heutigen Donnerstag, 5. Mai, die Einheimischen erneut zu einer Informations-Runde geladen. Dieses Mal sind besonders die Bürger des Marktes Garmisch-Partenkirchen angesprochen. Auf sie kommen rund um das Treffen vom 26. bis 28. Juni erhebliche Einschränkungen zu.

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G7-Gipfel in Elmau: Erhebliche Einschränkungen für Bürger angekündigt

In Krün fand eine Info-Veranstaltung zum G7-Gipfel für Bürger bereits statt. Nun steht eine Info-Runde in Garmisch-Partenkirchen an.
In Krün fand eine Info-Veranstaltung zum G7-Gipfel für Bürger bereits statt. Nun steht eine Info-Runde in Garmisch-Partenkirchen an. (Archiv) © Mayr Andreas

G7-Gipfel in Elmau: Innenminister Herrmann stellt sich Fragen der Einheimischen

Der G7-Gipfel unter Leitung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) ist vom 26. bis 28. Juni geplant. Auch der letzte G7-Gipfel unter deutscher Präsidentschaft fand 2015 in dem Luxushotel Schloss Elmau statt.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bei einer Informationsveranstaltung zum G7-Gipfel im Kurhaus in Krün.
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) bei einer Informationsveranstaltung zum G7-Gipfel im Kurhaus in Krün. © Mayr Andreas

In der Bayernhalle stellen sich nun voraussichtlich Regierungssprecher Steffen Hebestreit, Innenminister Joachim Herrmann (CSU), Landrat Anton Speer (Freie Wähler) und die Bürgermeisterin Elisabeth Koch (CSU) den Fragen der Einheimischen. Zudem stehen der Präsident des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Manfred Hauser, sowie der Vizepräsident der Bundespolizei München, Herr Franz Xaver Vogl, Rede und Antwort. Die Veranstaltung wird live auf der Seite der Marktgemeinde übertragen.

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Viele Bürger sind nicht begeistert über den erneuten Gipfel. Schon vor sieben Jahren hatten Gastronomie und Einzelhandel Umsatzverluste erlitten. Der Verkehr war zeitweise eingestellt, manche Geschäfte blieben geschlossen, Touristen blieben aus. Rund 18 000 Polizisten waren in der Region, es gab zahlreiche Kontrollen. (dpa)

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