Einsatz der Feuerwehren

Nach Verpuffung in Bauernhaus: Bewohnerin erliegt ihren Verletzungen

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Bei einer Verpuffung in einem landwirtschaftlichen Anwesen wurde am Donnerstagvormittag ein Ehepaar schwer verletzt. Jetzt gibt es eine traurige Nachricht.

Update 11. Februar: Wie das Polizeipräsidium Oberbayern mitteilt, ist die 78-Jährige am Wochenende an den Folgen ihrer schweren Verletzungen gestorben.

Gaißach - Es war am Donnerstag gegen 10.15 Uhr, als es im Wohnteil eines landwirtschaftlichen Anwesens in Gaißach zu einer Verpuffung kam. Dabei wurden der 87-jährige Bewohner und seine 78-jährige Ehefrau schwer verletzt. Das Gebäude wurde dabei beschädigt. Ein Brand brach aber glücklicherweise nicht aus. Die Freiwilligen Feuerwehren Gaißach und Bad Tölz waren vor Ort und belüfteten das Gebäude.

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„Die Ursache für die Verpuffung dürfte ausströmendes Flüssiggas aus einer Propangasflasche, die sich in einem Holzschrank in der Küche befand, gewesen sein“, berichtet die Tölzer Feuerwehr. „Für das dadurch entstehende Gasluftgemisch reicht ein Funke, der zum Beispiel durch die Betätigung eines Lichtschalters entstehen kann, um es zur Zündung zu bringen.“  Die Feuerwehr untersuchte die Räume mit dem Gasmessgerät. „Wir  konnten  zunächst noch einen erhöhten CO-Wert messen, der aber nach und nach sank“, so die Feuerwehr. „Die Prüfung mit der Wärmebildkamera ergab keine überhitzten Stellen in der Holzdecke, so dass der Einsatz für uns nach einer Stunde beendet war.“

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Die beiden Bewohner des Anwesens, die zunächst im Krankenhaus Bad Tölz behandelt wurden, mussten aufgrund der Schwere der Verletzungen, insbesondere Brandverletzungen, in eine Spezialklinik verlegt werden.

Der Sachschaden, der am Gebäude entstand, kann laut Polizei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beziffert werden.

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Noch am Donnerstagvormittag übernahm der Kriminaldauerdienst der Kripo Weilheim die ersten Ermittlungen vor Ort. Diese werden nun von den Brandfahndern des Fachkommissariats der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim in Zusammenarbeit mit Spezialisten der Spurensicherung fortgeführt. Zur Ursache können zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben gemacht werden, hierzu laufen die kriminalpolizeilichen Ermittlungen. Ein Fremdverschulden kann aber nach derzeitigem Ermittlungsstand ausgeschlossen werden.

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