Tragisches Unglück

Frau will Hund retten und wird von Zug erfasst: Sie stirbt noch vor Ort - Hund hat keine Chance

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Der Bahnübergang an der Wildenauer Straße. Hier spielte sich die Tragödie ab. 

Dafür gibt es keine Worte: Eine Frau ist an der Wildenauer Straße vor einen Zug geraten. Für sie gab es keine Rettung mehr.

Update vom 14. März, 13.08 Uhr: Die Polizei veröffentlicht nach dem tragischen Unfall in Garmisch-Partenkirchen weitere Details. Demnach wird derzeit aufgrund von Zeugenaussagen davon ausgegangen, dass sich der Hund samt Leine von seinem Frauchen losgerissen hatte und daraufhin auf die Gleise gelaufen war. Ein Zug erfasste die Frau, für sie kam jede Hilfe zu spät. Auch der Hund wurde erfasst; er erlag seinen Verletzungen am Unfallort.

In der Regionalbahn befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls 33 Fahrgäste. Sie wurden durch Einsatzkräfte des Kriseninterventionsdienstes, der Freiwilligen Feuerwehr sowie des Rettungsdienstes aus dem Zug gebracht und betreut. Von den Fahrgästen wurde niemand verletzt. 

Auch der Zugführer sowie die Zugbegleiter wurden durch den Kriseninterventionsdienst betreut. 

Erstmeldung vom 13. März: Frau wird von Zug erfasst

Garmisch-Partenkirchen - Ein schrecklicher Unfall hat sich am Mittwochabend in Garmisch-Partenkirchen ereignet. Eine 53-Jährige mit Wohnsitz in Garmisch-Partenkirchen ist von einem Zug erfasst worden und dabei gestorben.

Nach ersten Angaben der zuständigen Polizeiinspektion Garmisch-Partenkirchen ist es um 19.10 Uhr am Bahnübergang an der Wildenauer Straße zu dem tragischen Unglück gekommen. Ersten Erkenntnissen zufolge war die Frau mit ihrem Hund unterwegs gewesen und wartete vor der geschlossenen Schranke. Doch der Vierbeiner blieb nicht stehen und lief auf die Gleise. Das Frauchen zögerte nicht, rannte ihrem Hund hinterher und wurde vom Zug, der Richtung Seefeld fuhr, erfasst. Sie erlag noch vor Ort ihren Verletzungen. 

Lesen Sie auch: Mann setzt Schulbus in Italien in Brand -Kinder retten sich in letzter Sekunde

Frau läuft Hund hinterher und wird von Zug erfasst - sie stirbt vor Ort

Die Garmischer-Partenkirchner Beamten, die Bundespolizei, Feuerwehr und viele weitere Kräfte waren stundenlang im Einsatz. Die Zugstrecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Klais war gesperrt. Schienenersatzverkehr mit dem Bus wurde eingerichtet. 

Tragischer Unfall an Bahngleise:

Wie die DB Regio gegen 23 Uhr mitteilte, wurde die Sperrung zwischen Garmisch-Partenkirchen und Klais aufgehoben und der Zugverkehr wird wieder aufgenommen. 

Ein weiterer tragischer Unfall hat sich auf einem Bauernhof in Großweil ereignet: Ein Mann hat sich bei Arbeiten an einem Traktor so schwer verletzt, dass für ihn jede Hilfe zu spät kam. Ein Ehepaar kam am Mittwoch bei einem schlimmen Autozusammenstoß ums Leben. Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen an Bahnübergängen. Im Landkreis Dachau erfasste eine S-Bahn ein Auto

Ein tragischer Unfall hat sich in einem Altenheim in Erding ereignet: Dort kam eine 99-jährige Bewohnerin bei einem Feuer ums Leben, berichtet Merkur.de*. In Münster (Bayern) starb am Freitag ein Familienvater. Er versuchte seine Frau aus einem Fluss zu retten - die war zuvor hineingesprungen um den Hund zu retten.

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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