1500 Personen in der Mensa untergebracht

Gasaustritt an der TU: Fakultät für Chemie geräumt

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Garching - Ein vermeintlicher Gasaustritt hat am Mittwochnachmittag zu einer Räumung der Fakultät für Chemie der TU München geführt. Sieben Personen klagten über Atembeschwerden.

Am Mittwochnachmittag gegen 14.50 Uhr, meldete die Werksfeuerwehr der Technischen Universität München der Polizeieinsatzzentrale, dass es in einem Gebäude der Fakultät für Chemie möglicherweise zu einem Gasaustritt gekommen sei.

Unmittelbar wurden der vierte und der sechste Stock von der Polizei geräumt und abgesperrt. Die Feuerwehr führten Messungen unter schwerem Atemschutz durch. Dafür musste das gesamte Chemiegebäudes geräumt werden. Es mussten ca. 1.500 Personen in die Mensa des Campus geführt werden.

Bei ersten Messungen gegen 15.50 Uhr wurden keine bedenklichen Chemikalienkonzentrationen festgestellt werden. Auch eine zweite Messung gegen 16.45 Uhr verlief negativ. Zu einem Unfall mit Chemikalien war es nicht gekommen. Die Ursache für die Atemwegsreizungen konnte nicht festgestellt werden. Möglicherweise könnten die Beschwerden durch laborübliche Gerüche verursacht worden sein.

Nach Angaben des Notarztes klagten sieben Personen über leichte Atemwegsreizungen und bedurften keiner weiteren ärztlichen Behandlung. Die Polizei war mit 60 Einsätzkräften vor Ort. Es kam zu zeitweiligen Sperrungen der Lichtenbergstraße.

mm

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