Behörden warnen Städter

Bürgermeisterin im Umland über gefrorene Seen: „Münchner können Gefahr nicht einschätzen“

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Der Eindruck auf dem Wörthsee täuscht. Das Eis ist brüchig.

Die Temperaturen steigen, das Eis wird brüchig. Die gefrorenen Seen locken, sind aber hoch gefährlich. Die Gemeinden reagieren. Und warnen vor allem die ortsunkundigen Städter.

Seefeld - Die Temperaturen steigen, die Situation an den zugefrorenen Seen wird damit schwierig. Weil das Eis brüchig wird oder schon ist, hat Seefelds Bürgermeister Wolfram Gum ein Betretungsverbot für den Pilsensee und für Teile des Wörthsees verhängt.

Wörthsees Bürgermeisterin Christel Muggenthal möchte so weit nicht gehen. „Ein Betretungsverbot müsste ich dann auch durchsetzen – ich habe dafür aber nicht genügend Leute. Es gibt so viele private Zugänge zum See“, sagt sie. Die Gemeinde setze auf Warntafeln sowie Hinweise auf der Internetseite. Muggenthal rät davon ab, auf den See zu gehen. „Viele Besucher kommen aus München oder einer Region, wo es keine zugefrorene Seen gibt. Sie können die Gefahrenquellen nicht einschätzen.“

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