Antrag von FBK, Grüne und SPD

Gemeinderäte fordern: Wegen Flüchtlingen keine Böller

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Die Fraktionen von FBK, Grünen und SPD im Kraillinger Gemeinderat haben beantragt, aus Solidarität mit Flüchtlingen auf das Böllern an Neujahr zu verzichten.

Krailling - Keine Böller an Neujahr - aus Solidarität mit traumatisierten Flüchtlingen. Das haben drei Fraktionen im Kraillinger Gemeinderat erfolglos gefordert.

Es wird weiter geböllert an Neujahr. Die Fraktionen FBK, Grüne und SPD sind im Kraillinger Gemeinderat mit ihrem Antrag gescheitert, auf „jegliches Böllern“ zu verzichten. Sie wollten sich solidarisch zeigen mit traumatisierten Flüchtlingen.

Immer bis zu 500 Zuschauer beim Neujahrsböllern - Ein Problem für Flüchtlinge?

Zum achten Mal steht am 1. Januar auf dem Waldbergerl an der Grenze zwischen Krailling und Stockdorf das Neujahrsböllern der Gemeinden Gauting und Krailling an. Die Stockdorfer St.Vitus-Schützen, die Hubertusschützen aus Planegg und die Buchendorfer Raubwildschützen versammeln sich, um mit Handböllern, Standböllern und Kanonen das neue Jahr zu begrüßen. Bis zu 500 Zuschauer kommen regelmäßig. Verwendet wird Schwarzpulver. Zehnmal hintereinander geben die 20 bis 25 Schützen Schüsse in verschiedenen Abfolgen ab. „Das dauert ungefähr eine halbe Stunde“, sagt Gerhard Körner, Schützenmeister der Stockdorfer.

Eine halbe Stunde, die die Fraktionen FBK, Grüne und SPD im Kraillinger Gemeinderat gerne streichen würden. 

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