Munition aus Zweitem Weltkrieg in München gefunden - Sprengmaßnahmen am Nachmittag geplant

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Opium, Darknet und Falschgeld

Zivilbeamten in Bauch getreten: Mann (26) dachte, Polizist sei Geldeintreiber

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Mehrfach gegen das Gesetz verstoßen hat ein Geretsrieder (26). Jetzt wird ihm vor dem Landgericht München II der Prozess gemacht. 

Der Prozess gegen einen Geretsrieder (26), der seine Opiumsucht durch Falschgeld aus dem Darknet finanzierte, ging kürzlich in die zweite Runde. 

Geretsried/München Opium, Darknet, Falschgeld und Drogen: Was zum Prozessauftakt Anfang November am Landgericht München II zu massiven Sicherheitsvorkehrungen geführt hatte, erwies sich am zweiten Verhandlungstag als „laues Lüftchen“.

Lesen Sie auch den Artikel zum Prozessauftakt auf Merkur.de*:  Falschgeld und Pistole aus dem Darknet - Geretsrieder vor Gericht

Die Freundin des angeklagten Geretsrieders (26), der vor Jahren über das Darknet mit Drogen, Waffen und Falschgeld gehandelt hatte, bestätigte dessen Opiumabhängigkeit. Vom Darknet-Handel will die 25-Jährige allerdings nichts gewusst haben. Diese Aussage führte zu leisem Gelächter unter den Verwandten im Zuschauerraum. Die Zeugin, die erklärte, die Verlobung mit dem Angeklagten aufgelöst zu haben, bestätigte allerdings, den 26-Jährigen regelmäßig in der U-Haft besucht zu haben. Dabei nahm sie stets den gemeinsamen zweijährigen Sohn mit.

26-Jähriger leistet Widerstand bei Festnahme - und steht auch deswegen vor Gericht

Ein Polizeibeamter berichtete anschließend über die Festnahme des Mannes. Wegen des Widerstands, den der 26-Jährige dabei geleistet hatte, war dieser Tatbestand ebenfalls Teil der Anklage. Der Geretsrieder, ein ehemaliger Kampfsportler, war im Treppenhaus von drei Zivilbeamten überrascht worden und hatte sich mit einem Front-Kick gewehrt, weil er nach seiner Aussage glaubte, es mit Geldeintreibern zu tun zu haben. Dabei trat er einem Beamten heftig in den Bauch.

Dessen Kollege berichtete vor Gericht, dass sich die Polizisten lautstark zu erkennen gegeben hätten. Einer trug angeblich auch eine Polizeiweste. Doch die genaue Situation war auch unter den Beamten unklar, was den Verteidiger des Angeklagten, Adam Ahmed, erzürnte. Dessen Mandant behauptete schließlich: „Es gab keinen Ruf wie ,Halt! Polizei!‘ Dann hätte ich definitiv nicht getreten.“ Der Prozess dauert an. 

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