Geschäftsmann brettert mit 105 km/h durch Aschheim

Aschheim - 105 statt 50: Mehr als doppelt so schnell als erlaubt ist ein Geschäftsmann mit seinem Mercedes durch Aschheim gerauscht. Der Geschwindigkeitsrausch wird für den 33-Jährigen nicht nur teuer - denn er hat wohl nicht einmal eine Fahrerlaubnis.

Am Samstag, 21. Mai, um 11.15 Uhr, fuhr ein Geschäftsmann aus Aschheim mit seinem Mercedes auf der Erdinger Straße in Aschheim. Durch die rasante Fahrweise wurde eine Zivilstreife der Münchner Verkehrspolizei auf den 33-Jährigen aufmerksam. Die Beamten fuhren dem 218 PS starken Mercedes hinterher und staunten nicht schlecht, als ihr Video-Geschwindigkeitsmessgerät eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 105 km/h anzeigte.

Die Polizei stoppte den Fahrer sofort. Der Bußgeldkatalog sieht für eine Geschwindigkeitsüberschreitung in dieser Höhe eine Geldbuße von 200 Euro, vier Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot vor.

Bei der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass die Bremsbeläge an der Vorderachse gänzlich verschlissen waren. Das Fahrzeug wurde zur Begutachtung durch einen technischen Sachverständigen sichergestellt. Zudem wird wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt, da der Geschäftsmann keine gültige Fahrerlaubnis nachweisen konnte.

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