Es war in Norwegen aufgetaucht

KZ-Gedenkstätte: Gestohlenes Tor kommt ins Museum

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Das Eingangstor war zwei Jahre lang verschwunden.

Gut zwei Jahre lang fehlte von dem Tor der KZ-Gedenkstätte Dachau jede Spur - dann tauchte es in Norwegen wieder auf. Nun soll es nach Bayern zurückkehren.

Dachau - Das gestohlene und in Norwegen wieder aufgetauchte Tor der KZ-Gedenkstätte Dachau wird nächste Woche zurückgebracht. Es soll am kommenden Mittwoch in Dachau eintreffen, wie die Bayerische Gedenkstätten am Donnerstag mitteilte. Das Lagertor kommt aber nicht wieder an seinen alten Platz: Erst wird es renoviert, dann in die Dauerausstellung der Gedenkstätte übernommen.

Dort wird es laut Stiftung erstmals bei den Feierlichkeiten zum 72. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Dachau zu sehen sein, also am 30. April.

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) wird das Tor in Empfang nehmen, gemeinsam mit dem Direktor der Stiftung, Karl Freller, dem Präsidenten des Internationalen Dachaukomitees, Jean-Michel ­Thomas, sowie der Leiterin der KZ-Gedenkstätte, Gabriele Hammermann.

Das 100 Kilogramm schwere Tor mit dem Schriftzug „Arbeit macht frei“ war gut zwei Jahre verschwunden und Ende November in Bergen wieder aufgetaucht. tos

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