In Schleifmühlenklamm gefallen

Mädchen stürzt 35 Meter in die Tiefe

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35 Meter in die Tiefe gestürzt: Die Sechsjährige wurde mit dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht.

Unterammergau - Es sollte eine gemütliche Wanderung im Ammergebirge werden. Doch dann stolperte die sechsjährige Tochter einer Familie aus dem Brucker Landkreis - und stürzte 35 Meter in die Tiefe.

Eine Familie aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck wollte mit Freunden eigentlich nur einen gemütlichen Ausflug ins Ammergebirge machen. Doch dann der Schock: Bei der Wanderung stürzte die sechsjährige Tochter der Familie einen 35 Meter tiefen Abhang hinunter.

Die Wandergruppe hatte am Samstag von Unterammergau aus den Steckenberg bestiegen, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Beim Abstieg liefen zwei sechs- und sieben Jahre alte Kinder der Gruppe voraus. An einer Straße angekommen, sprangen die Kleinen auf einen Erdwall am Straßenrand, auf dem einzelne große Steine die Straße zu den danebenliegenden Steilhängen der Schleifmühlenklamm abgrenzen. Sorglos hüpften die Kinder von einem Findling zum nächsten.

Mit Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht

Dabei stolperte die Sechsjährige - und fiel über den 35 Meter tiefen Abhang die Schleifmühlenklamm hinunter. Ein Schockmoment für die Familie - doch das Kind hatte Glück im Unglück: Es fiel in eine tiefe Gumpe. Zufällig hielt sich zu dem Zeitpunkt ein Wanderer auf dem Steig durch die Klamm auf. Er zog das Kind sofort aus dem Wasser.

Zusammen mit dem Helfer trug der Vater des Mädchens die Abgestürzte zum Ausgang der Klamm. Die Sechsjährige wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus Garmisch-Partenkirchen gebracht.

Erstaunlicherweise trug die Kleine von ihrem Sturz lediglich eine Gehirnerschütterung und eine Platzwunde davon. "Ein wirklich glücklicher Ausgang, bedenkt man, dass es in der Klamm lediglich eine Gumpe gibt, die für eine solche Landung geeignet ist", schreibt die Polizei. Da sei wohl ein "Schutzengel im Großeinsatz" gewesen.

wei

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