Getränkelaster rammt Baum - Augustiner im Graben

Unterföhring - Ismaning - Nichts ging mehr am Mittwoch auf der Verbindungsstraße zwischen Ismaning und Unterföhring. Ein 39-jähriger Münchner war am frühen Morgen mit seinem Getränkelaster gegen einen Baum geprallt. Der Verkehr lag für mehrere Stunden komplett lahm.

Getränkelaster rammt Baum - Tegernseer und Augustiner im Graben

Unzählige Glasscherben und hunderte von Getränkekisten liegen kreuz und quer verstreut auf der Fahrbahn. Bier, Limo und Wasser ergießen sich flutartig und verwandeln die Staatsstraße 2053 bei Ismaning innerhalb kürzester Zeit in eine spiegelglatte Eisfläche. Die Scheiben des Getränkelasters sind geborsten, die Front des Lkw ist völlig demoliert, nachdem sich der Rahmen beim Aufprall etwa 40 Zentimeter in den Baum gebohrt hatte: Kaum zu glauben, dass aus diesem Wrack noch jemand lebend herauskam. Doch der 39-jährige Kraftfahrer verletzte sich bei dem schweren Unfall lediglich leicht an der Hand.

Gegen 5.50 Uhr in der Früh war der 39-Jährige auf dem Weg von Ismaning in Richtung Unterföhring. Geladen hatte er etwa hundert Getränkekisten. Die Straße ist vom Neuschnee rutschig. Und noch immer schneit es heftig. Plötzlich gerät der Lastwagen trotz Winterreifen ins Schleudern. Jegliche Lenk- und Bremsmanöver des 39-jährigen Fahrers schlagen fehl. Er kann den 7,5 Tonner nicht mehr unter Kontrolle halten und rutscht auf den Seitenstreifen. Mit voller Wucht kracht der Lastwagen hier gegen einen Baum. Dabei reißt die Abdeckung der Ladefläche auf und die Getränkekisten werden auf die Straße katapultiert. Der Lkw ist komplett zerstört. Auf über 20 000 Euro schätzt die Polizei den Schaden samt Ladung. Mitten im Berufsverkehr und wegen der angespannten Witterungslage hat es lang gedauert, bis die Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Ismaning und Unterföhring mit der Bergung beginnen können. Von 9.45 bis 11.45 Uhr sind sie mit den Aufräumarbeiten beschäftigt. In dieser Zeit musste nach Angaben der Polizei die Staatsstraße komplett gesperrt werden.

Auch für die Linienbusse gab es kein Durchkommen mehr. Und so stapften die Angestellten des Ismaninger Gewerbegebietes einen Kilomter lang tapfer durch den tiefen Schnee, um in die Arbeit zu kommen.

Patricia Kania

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