Mysteriöser Todesfall geklärt

Mann (38) stirbt bei Spaziergang! Polizei spricht von Sekundentod

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Letzte Grüße an einen verstorbenen Freund: Vor dem Maibaum in Geisenbrunn haben Bekannte Kerzen und Blumen im Gedenken an den verstorbenen 38-Jährigen niedergelegt.

Ein 38 Jahre alter Mann aus dem Gilchinger Ortsteil Geisenbrunn ist in der Nacht zum Ostermontag bei einem Spaziergang ums Leben gekommen. Die Obduktion am Dienstag hat bestätigt, dass kein Fremdverschulden vorliegt.

  • In Gilching ist ein Mann bei einem Spaziergang ums Leben gekommen.
  • Ein anderer Passant fand den 38-jährigen mitten in der Nacht leblos auf der Straße liegen.
  • Obduktion ergibt: Es liegt kein Fremdverschulden vor.

    Dienstag, 14. April, 18.40 Uhr: Frische Blumen, Kerzen, mit der Hand geschriebene letzte Grüße – der kleine Grünstreifen vor dem Maibaum in Geisenbrunn ist seit Montag zu einem Ort der Trauer geworden. In der Nacht zuvor war dort ein 38 Jahre alter Bewohner des Gilchinger Ortsteils beim Spazierengehen ums Leben gekommen. Die Obduktion am Institut für Rechtsmedizin in München hat am Dienstag die erste Vermutung der Kriminalpolizei bestätigt: Demnach ist der Mann ohne jede Fremdeinwirkung verstorben. Das erklärte ein Sprecher der Polizeipräsidiums Oberbayern Nord gegenüber dem Starnberger Merkur.

    Wie berichtet, hatte der 38-Jährige in der Nacht zum Ostermontag noch einmal frische Luft schnappen wollen. Gegen 1.50 Uhr fand ihn dann ein anderer Passant, der Zigaretten holen wollte, leblos und blutverschmiert auf der Hauptstraße unweit des Maibaums. Die Stelle ist nur wenige Gehminuten von der Wohnung des 38-Jährigen entfernt. Der Passant leistete Erste Hilfe, Rettungsdienst und Notarzt kämpften anschließend um das Leben des Mannes. Alle Bemühungen und Reanimationsmaßnahmen blieben letzten Endes aber erfolglos.

    Die Obduktion ergab bei dem Mann eine Vorerkrankung, auf die das schreckliche Ereignis zurückzuführen ist. Vermutlich war der 38-Jährige bereits tot, als er auf dem Boden aufkam. „Es deutet alles auf einen sogenannten Sekundentod hin“, sagte der Polizeisprecher.

    In Geisenbrunn ist die Trauer groß. Der 38-Jährige stammte aus dem Ort, war bei vielen beliebt. „Wir werden dich vermissen“, haben Freunde und Bekannte auf Trauerkarten geschrieben und am Maibaum niedergelegt. Auf einer Kerze steht geschrieben: „Ich werde dich nie vergessen.“ Der Verstorbene hinterlässt seine Ehefrau, die noch am Montag vom Kriseninterventionsteam betreut wurde

    Der Artikel von Montag, 13. April:

Geisenbrunn – Er wollte nur noch mal frische Luft schnappen: Ein 38 Jahre alter Mann aus dem Gilchinger Ortsteil Geisenbrunn ist in der Nacht zum Ostermontag urplötzlich verstorben. Das berichtet das Polizeipräsidium Oberbayern Nord.

Geisenbrunn: Mann stirbt bei Spaziergang - Kripo ermittelt

Demnach hatte der Mann seine Wohnung für einen Spaziergang verlassen. Etwa zur selben Zeit machte sich ein anderer Anwohner auf den Weg zum Zigarettenautomaten. Gegen 1.50 Uhr fand er den 38-Jährigen leblos und blutverschmiert auf der Hauptstraße in Geisenbrunn in Höhe des Maibaums liegen. „Der Zeuge leistete Erste Hilfe bis zum Eintreffen des Notarztes“, berichtete Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer. Aber trotz aller Bemühungen und Reanimationsmaßnahmen verstarb der 38-Jährige kurz darauf noch an Ort und Stelle. Seine Ehefrau wurde in der Nacht von einem Kriseninterventionsteam betreut.

Mann blutverschmiert und leblos auf der Straße: Hintergründe unklar

„Anhaltspunkte für einen Verkehrsunfall oder ein sonstiges Fremdverschulden liegen bislang nicht vor“, betonte Kammerer. Auch Alkohol spiele keine Rolle, sagte er auf Anfrage. „Bislang wird von einem Sturzgeschehen ausgegangen.“ Die Abklärung der weiteren Umstände zum Tod des jungen Mannes hat die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck übernommen. Die Kripo hat angeregt, den Leichnam des Mannes zu obduzieren. Die Entscheidung darüber trifft die Staatsanwaltschaft im Laufe des Dienstag. 

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