Seine Schwestern fanden ihn

26-Jähriger erstickt bei Zimmerbrand

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In seiner kleinen Dachgeschosswohnung an der Flurstraße in Gräfelfing fand Franz G. den Tod.

Gräfelfing - Als die jungen Frauen am Montagmorgen die kleine Wohnung ihres Bruders Franz G. (26) in Gräfelfing betreten hatten, haben sie wohl schon das Schlimmste geahnt.

Im Flur rochen sie starken Brandgeruch. Als sie die Tür zum Wohn- und Schlafzimmer öffneten, schlugen den beiden Schwestern und ihrer Freundin dicke Rauchschwaden entgegen. Schnell schlossen die Frauen die Tür und alarmierten die Feuerwehr.

Doch für Franz G. kam jede Hilfe zu spät. Der 26-Jährige lag leblos vor dem eingeschalteten Herd in seiner Kochnische. Auf dem Herd stand in einem Topf Essen, das in Brand geraten war. Die Flammen hatten einen Hängeschrank und Plastikteile in Brand gesetzt. Mangels Sauerstoff waren die Flammen jedoch von alleine wieder erloschen.

Die Feuerwehrler brachten Franz G. ins Freie. Die Versuche, ihn wiederzubeleben, blieben ohne Erfolg. Die Schwestern des Opfers brachen daraufhin zusammen und mussten vom Kriseninterventionsteam betreut werden. Sie hatten in der Wohnung nachgeschaut, nachdem Franz G. nicht zur Arbeit gekommen war.

Die Polizei geht davon aus, dass Franz G. an einer Rauchgasvergiftung gestorben ist.

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