Notfallübung verursacht Totalschaden

Unfall bei Zugspitzbahn: Kaputte Gondel ist geborgen - wie geht es jetzt weiter?

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Das beschädigte Laufwerk der verunfallten Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn ist während der Bergung zur Bergstation der Zugspitze zu sehen.

Bei der neuen Seilbahn an der Zugspitze ist ein Bergewagen in eine der beiden Gondeln gekracht und hat einen Totalschaden verursacht. Die komplizierte Bergung wurde erfolgreich abgeschlossen.

Unfall Seilbahn Zugspitze: Wann kommt die neue Gondel?

Update, 21. September, 17.35 Uhr: Den ersten, großen Schritt hat das Schweizer Berge-Team geschafft. Die Kabine hat keine Teile verloren und sie lässt sich fahren. Aus Sicherheitsgründen wurde die neue Kletterroute „Eisenzeit“ zur Zugspitze unterhalb der Bahn gesperrt. Nach nicht einmal einer Stunde ist der fast 18 Tonnen schwere Trümmerhaufen in der Bergstation. Dort wird er jetzt auf Herz und Nieren geprüft. „Als Erstes haben wir die Kabine gesichert“, sagt Hurm. Jetzt wird der Bergekorb aus der Kabine geschnitten. Die Gondel präparieren sie dann soweit, dass sie sicher bis zur Talstation fährt. Experten zerlegen und entsorgen sie dann.

Große Einbußen habe es bei der Zugspitzbahn bisher nicht gegeben: „Der Betrieb ist gleich am nächsten Tag für die Gäste ganz normal weitergegangen.“ Sie fuhren nicht mehr mit der neuen Seilbahn, sondern mit der Zahnrad- und Gletscherbahn auf den Gipfel. Klaus Schanda, BZB-Marketing- und Vertriebsleiter, will sogar einen Trend erkennen: „Man merkt schon ein wenig eine Art Sensationstourismus“, sagte er am Abend vor der Bergung gegenüber dem Tourismusausschuss Garmisch-Partenkirchen. Wie auch immer: Sonderliche Einbußen oder Fahrgast-Rückgänge seien trotz des Un- und Ausfalls mit einem Schaden in siebenstelliger Höhe nicht zu beklagen.

Wann die neue Gondel kommt, ist noch offen. Für die Schweizer Herstellerfirma Garaventa hat sie höchste Priorität, versichert Schanda. Seinen Wunschzettel für das Christkind hat er jedenfalls schon geschrieben: dass „die neue Kabine an Weihnachten wieder fährt“. Diesen Traum haben jetzt natürlich viele. „Aber wir sollten dennoch realistisch bleiben.“

Unfall Seilbahn Zugspitze: Kaputte Kabine geborgen

Update, 21. September, 13.35 Uhr: Gut eine Woche nach dem Unfall an der Zugspitzseilbahn haben Fachleute die beschädigte Kabine geborgen. Sie wurde am Freitagvormittag zur Bergstation gebracht, wie die Bayerische Zugspitzbahn in Garmisch-Partenkirchen mitteilte. Die Kabine sei mit einer Geschwindigkeit von zehn Zentimetern pro Sekunde rund 280 Meter nach oben gezogen worden. „Wir sind sehr erleichtert. Der erste wichtige Schritt ist geschafft“, sagte Martin Hurm, Betriebsleiter Seilbahnen und Lifte Zugspitze.

Unfall Seilbahn Zugspitze: Bergung läuft

Update, 21. September, 12.33 Uhr: Die Bergung der kaputten Gondel der Zugspitzbahn ist in vollem Gange.

Zugspitzbahn: Gondel wird geborgen - Bilder zeigen Ausmaß der Zerstörung

Bergung von Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn
Die Bergung der Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn hat begonnen. © dpa / Matthias Balk
Bergung von Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn
Die Bergung der Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn hat begonnen. © dpa / Matthias Balk
Bergung von Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn
Die Bergung der Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn hat begonnen. © dpa / Matthias Balk
Bergung von Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn
Die Bergung der Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn hat begonnen. © dpa / Matthias Balk
Bergung von Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn
Die Bergung der Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn hat begonnen. © dpa / Matthias Balk
Bergung von Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn
Die Bergung der Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn hat begonnen. © dpa / Matthias Balk
Bergung von Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn
Die Bergung der Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn hat begonnen. © dpa / Matthias Balk
Bergung von Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn
Die Bergung der Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn hat begonnen. © dpa / Matthias Balk
Bergung von Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn
Die Bergung der Seilbahnkabine der Zugspitzseilbahn hat begonnen. © dpa / Matthias Balk

Unfall Seilbahn Zugspitze: Am Freitag startet die Bergung

Update, 20. September: Noch hängt die havarierte Gondel der Seilbahn Zugspitze an der Unfallstelle. Wie Verena Lothes, Pressesprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn mitteilt, ist die Bergung der Kabine am Freitagvormittag angesetzt. Wie lange das Ganze dauert – unklar. Die Gondel werde nur langsam hochgezogen.

Die Anfertigung einer neuen Gondel wurde bereits in die Wege geleitet. Wie lange die Produktion der Seilbahnkabine allerdings dauern wird und wann die Seilbahn wieder in Betrieb genommen wird, steht noch in den Sternen.

Unfall Seilbahn Zugspitze: Bergungs-Zeitpunkt noch nicht bekannt

280 Meter unterhalb der Bergstation hängt die kaputte Gondel.

Update, 19. September, 11.49 Uhr: Die Vorbereitungen für die Bergung der Gondel laufen. Wie die Bayerische Zugspitzbahn (BZB) mitteilt, haben sich zur Bestandsaufnahme zwei Monteure des Seilbahnherstellers Garaventa AG auf den Weg zur beschädigten Kabine gemacht. Mit Hilfe dieser Erkenntnisse soll die weitere Vorgehensweise festgelegt werden. Wann die havarierte Gondel zur Bergstation gezogen werden kann, steht derzeit noch nicht fest.

Zugspitzbahn-Unfall: Junge Liberale fordern Rücktritt ihres eigenen Mannes

Update, 18. September, 16.22 Uhr: Nach der Pressemitteilung des FDP-Mannes zum Unfall der Seilbahn Zugspitze, in dem er gegen Vorstand, Aufsichts- und Verwaltungsräte der Bayerischen Zugspitzbahn AG (BZB) feuerte und Rücktritte forderte, bekommt Martin Schröter immer mehr Gegenwind zu spüren - auch aus den eigenen Reihen. Die Jungen Liberalen (JuLis) Oberland – also der FDP-Nachwuchs – distanziert sich in aller Deutlichkeit von seinen Äußerungen zum Seilbahn-Drama. Mehr noch: Stephan Strzondala, Schatzmeister und Vertreter in Garmisch-Partenkirchen, fordert Schröters Rücktritt.

Zugspitzbahn-Unfall: Experten jetzt am Berg angekommen

Update, 17. September, 15.18 Uhr: Wie die Pressesprecherin der Zugspitzbahn mitteilt, sind die Schweizer Experten der Seilbahnhersteller-Firma Garaventa um 14 Uhr am Berg angekommen. Material für die Bergung der kaputten Gondel ist auch schon auf den Gipfel transportiert. Nun werde alles für die Bergung vorbereitet. Dies werde laut Zugspitzbahn-Sprecherin auf jeden Fall bis mindestens Mittwoch dauern.  

Zugspitzbahn-Unfall: Zeitpunkt für Bergung völlig unklar

Update, 17. September, 11.55 Uhr: Wie die Sprecherin der Zugspitzbahn Verena Lothes gegenüber dem Garmisch-Partenkirchener Tagblatt mitteilt, haben sich die Gondel-Experten aus der Schweiz nun an die Arbeit gemacht, eine Lösung für die Bergung der vollkommen kaputten Gondel zu finden. Wann diese starten kann, ist allerdings völlig unklar.

Zuspitzbahn-Unfall: Gondel-Experten aus der Schweiz sind angekommen

Update, 15. September, 15.35 Uhr: Bei dem Unfall bei einer Notfallübung krachte eine Gondel mit einem Bergwagen zusammen. Die gute Nachricht: Menschen befanden sich nicht darin, jedoch wird die Bergung extrem kompliziert werden. Aus der Luft haben sich Experten ein Bild von der Lage gemacht. Für einen Erkundungsflug kreiste ein Helikopter über der demolierten Gondel.

Wie die Bild berichtet, sind mittlerweile auch Mitarbeiter des Seilbahn-Herstellers aus der Schweiz in Garmisch-Partenkirchen angekommen.  Zugspitzbahn-Sprecherin Verena Lothes sagte zu BILD: „Die beschädigte Seilbahnkabine soll samt Bergekorb zur Bergstation gebracht und dort demontiert werden.“

Das große Problem: Die Seilbahnkabine befindet sich rund 280 Meter entfernt von der Bergstation. Sie baumelt dort über dem Abgrund.  

Die beschädigte Gondel.

Zugspitzbahn-Unfall: Bergung gestaltet sich schwierig

Update, 14. September, 20.03 Uhr: Momentan hängt das Stahl- und Glasknäuel der Zugspitzbahn-Gondel in geschätzt 100 Meter Höhe am Tragseil – und eine Vielzahl von Experten zerbricht sich den Kopf, wie es von dort wegkommt. „Eine Bergung mit einem Hubschrauber ist nicht möglich“, sagte Arno Inauen vom Schweizer Seilbahn-Hersteller Garaventa. Dafür ist die Gondel mit einem Gesamtgewicht von über elf Tonnen viel zu schwer, dazu käme noch der Bergekorb mit weiteren 2,5 Tonnen. Er hat sich mit der eigentliche Gondel verkeilt. 

Es bleibe eigentlich nur eine Alternative, sagt Inauen. „Wir werden versuchen, das Ganze raufzuziehen.“ Das sind 280 Meter am Seil bergauf. „Die Sicherheit der Monteure hat dabei oberste Priorität“, erklärt dazu die Regierung von Oberbayern. In der Station könnten die zerknautschten Gondeln zerlegt und mit einem „Hilfsfahrzeug“ – einer Art Baustellen-Gondel – stückweise ins Tal befördert werden.

Zugspitzbahn-Unfall löst Eklat in der Lokalpolitik aus

Update, 14. September, 14.05 Uhr: Der FDP-Gemeinderat Martin Schröter versucht, die Seilbahn-Havarie an der Zugspitze in einer Pressemitteilung parteipolitisch ausnutzen. Unter anderem entgegnete die CSU-Fraktionsvorsitzende Elisabeth Koch: „Die Geschmacklosigkeit des Herrn Schröter ist nicht zu überbieten. Wer sich in solch perfider Art und Weise an einem derartigen Unfall persönlich zu profilieren versucht, hat das Recht verloren, den Markt Garmisch-Partenkirchen als Gemeinderat zu vertreten.“

Mehr zum Statement des FDP-Lokalpolitikers und den Wirbel, den er damit auslöste, lesen Sie hier auf Merkur.de.

Am Tag nach dem Unfall der Zugspitzbahn: Experten beraten über Bergung

Update, 14. September, 11.33 Uhr: Die Seilbahn zur Zugspitze kann nach einem Unfall bei einer Notfallübung bis auf Weiteres nicht fahren. Die Bahn, die erst im vergangenen Dezember in Betrieb gegangen war, werde „mit Sicherheit mehrere Wochen geschlossen bleiben“, sagte die Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn, Verena Lothes, am Freitag. Dennoch könne Deutschlands mit 2962 Metern höchster Gipfel besucht werden und auch der Beginn der Skisaison am 16. November sei nicht in Gefahr: Die Zahnradbahn und die Gletscherbahn fahren regulär. Auch im vergangenen Jahr hatte es zum Start der Skisaison wegen des Neubaus keine Seilbahn gegeben.

Die Höhe des Schadens war auch am Freitag unklar. „Die Kabine ist massiv beschädigt“, sagte Lothes. „Wir gehen davon aus, dass wir eine neue Kabine brauchen.“ Auch am Freitag hing die Gondel noch am Ort des Unglücks. Nach einem Erkundungsflug arbeiten Experten nun an einer Lösung, wie sie geborgen werden kann.

Bis zur Behebung des Schadens rät die Bayerische Zugspitzbahn davon ab, die in der Nähe liegende Kletterroute „Eisenzeit“ über das Bayerische Schneekar zu begehen. Dies sei eine reine Sicherheitsempfehlung, hieß es.

dpa

Kollision bei Zugspitzbahn: Notfallübung endet mit fataler Kettenreaktion

Grainau - Sie ist das Vorzeigeprojekt an Deutschlands höchstem Gipfel: die im vergangenen Dezember neu eröffnete Seilbahn Zugspitze. 1945 Meter Höhenunterschied sind es von der Tal- bis zur Gipfelstation - Weltrekord. 580 Passagiere pro Stunde können die beiden Gondeln zum Gipfel befördern und so den Andrang von rund einer halben Million Besuchern auf der Zugspitze im Jahr mit deutlich weniger Wartezeit bewältigen als mit dem Vorgänger, der Eibsee-Seilbahn.

Doch seit Mittwochabend steht die hochmoderne Seilbahn still. Bei einer Übung nach Betriebsschluss ist es zu einer heftigen Kollision gekommen. Bei dem internen Test für den Ernstfall übte das Bergbahnpersonal routinemäßig, wie die Passagiere aus der Gondel evakuiert werden können, falls diese mal nicht mehr vorwärts kommen sollte. Dafür wird ein sogenannter Bergewagen zur Gondel abgelassen, mit dem 30 Fahrgäste zurück zur Bergstation geholt werden können, erklärte Verena Lothes, Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn. Für jedes der beiden Seile ist so ein 2,5 Tonnen schwerer Bergewagen an der Bergstation installiert.

Kette eines Hebewerkzeugs reißt und löst Kettenreaktion aus

Doch gegen 18 Uhr riss plötzlich die Kette eines Hebewerkzeugs beim Absenken des Bergewagens. Dies habe eine Kettenreaktion ausgelöst, teilte die Bayerische Zugspitzbahn am Donnerstag mit. Der Wagen rauschte talwärts und krachte ungebremst in die Kabine, die sich zwischen Bergstation und der Mittelstütze befand. Die Gondel hat ein Leergewicht von 4,2 Tonnen, mit Gehänge und Rollenbatterien kommen noch je sieben Tonnen dazu. Weder in dem Bergewagen, noch in der Kabine befanden sich Personen, bei dem Unfall wurde niemand verletzt.

Die Folgen sind dennoch massiv. „Der Schaden ist noch überhaupt nicht abzuschätzen“, sagte Lothes. Die Bahn sei für solche Fälle versichert. Doch so viel ist klar: An der Kabine ist ein Totalschaden entstanden. Sie muss ausgetauscht werden. Und da wartet die größte Herausforderung: Derzeit hängen Bergewagen und Gondel verkeilt etwa 280 Meter unterhalb der Bergstation. „Unsere Sachverständigen beraten nun, wie die Kabine geborgen werden kann“, sagte Lothes.

Kletterroute „Eisenzeit“ an Zugspitze derzeit nicht zu begehen

Dass die havarierte Kabine abstürzen könnte, sei zwar aktuell nicht zu befürchten, sagte Lothes am Donnerstagnachmittag. Sicherheitshalber habe man aber dennoch den Deutschen Alpenverein informiert. Dessen Bergführer sollen verbreiten, dass die Kletterroute „Eisenzeit“ an der Nordwand der Zugspitze etwas seitlich von der luftigen Unfallstelle derzeit vorsichtshalber nicht begangen werden sollte.

Wie lange die neue Seilbahn stillsteht, ist noch völlig offen. Sie bleibe „bis auf weiteres“ außer Betrieb, hieß es gestern. Erst muss ein Weg gefunden werden, um die beschädigte Kabine wieder ins Tal zu bringen. In der Zwischenzeit müssen Zugspitz-Besucher auf die Zahnradbahn ausweichen. Auch die Gletscherbahn vom Zugspitzplatt bis zum Gipfel ist regulär in Betrieb. Allerdings ist auf der Gipfelterrasse ein Bereich für die Bergungsarbeiten abgesperrt.

Im Video: Jungfernfahrt der Zugspitzbahn im April 2018

Zugspitzbahn ohne Strom: Fahrgäste mussten in Gondel ausharren - Grund ist jetzt klar

Ein Stromausfall hat am Sonntag die Zugspitzbahn lahmgelegt. Rund 200 Menschen mussten sich in Geduld üben.

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Kommentare

hpsatAntwort
(0)(0)

Naja, der materielle Schaden hält sich in wohl Grenzen, weil dafür die Versicherung aufkommen, zu der jeder Seilbahnbetreiber verpflichtet ist. Der einzige finanzielle Schaden entsteht durch den Wegfall der Beförderungskosten, solange die Bahn außer Betrieb ist. Ich bin überzeugt davon, dass sich der Imageschaden ebenfalls in Grenzen hält und der Unfall ist sehr wahrscheinlich spätestens dann vergessen, wenn die Ski-Saison angeht. Bis dahin sollte die Bahn allerdings wieder laufen, sonst gibt es doch noch ein finanzielles Desaster.

Olli AndresenAntwort
(0)(0)

Tragik bezieht sich nicht ausschließlich auf den Schaden an
Menschen und den Verlust von Menschenleben. Vor dem Hintergrund der erfolgreich
erbrachten technischen Meisterleistung bei Planung und Bau dieser außergewöhnlichen
Seilbahn ist es sehr wohl tragisch, dass das Versagen einer vergleichsweise
geringwertigen Peripheriekomponente, einen derartigen Schaden verursacht hat.
Neben dem materiellen Schaden darf man den ideellen Schaden, der bei den an der
Planung und Erstellung der Seilbahn beteiligten Personen eingetreten ist, durchaus
als tragisch bezeichnen. Für manche Beteiligte handelte es sich um ihr „Lebenswerk“.

Als Glück im Unglück kann man es sicher bezeichnen, dass der
Vorfall bei einer Übung ohne Personenschaden eingetreten ist.

hpsatAntwort
(0)(0)

Laut Wiki wiegt das Tragseil der neuen Bahn 150Tonnen und es sind sogar zwei Tragseile vorhanden wegen der Sicherheits-Redundanz. Wenn man das Seil "runterrauschen" lassen würde gäbe das Kleinholz unten in der Talstation. Also bitte erst denken, dann informieren und dann erste schreiben.