Grünwalder Stadion: Nun ist klar, wie viele Zuschauer maximal reinpassen könnten

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Bahnhof Gröbenzell

Bub spielt mit Handy, dann stürzt er ins Gleisbett: S-Bahn erfasst ihn

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Eine S-Bahn 

Wahrscheinlich gleich mehrere Schutzengel hatte ein Bub am Freitagnachmittag im Bahnhof in Gröbenzell. Er fiel ins Gleisbett und eine S3 rollte an ihm vorbei.

Update vom 8. Juli: Polizei nennt neue Details zum Unfallhergang

Die Bundespolizei hat neue Details zu dem Gleissturz eines Buben am Freitagnachmittag in Gröbenzell genannt. Weil der Elfjährige aus Mammendorf in sein Handy vertieft war, hatte er die einfahrende S-Bahn nicht bemerkt - trotz eines Warnsignals der Lokführerin, die sofort eine Schnellbremsung einleitete. Der Bub stieß mit dem Kopf gegen die schon stark abgebremste S-Bahn, verlor das Gleichgewicht und fiel in den Spalt zwischen Bahnsteig und Zug.

Weil er dabei in der Sicherheitsaussparung unterhalb des Bahnsteigs neben dem Gleis landete, blieb er beinahe unversehrt. Ein Mitarbeiter der Bahn zog den Elfjährigen an dessen Rucksack vorne unter dem Zug hervor. Nur mit einer Beule am Kopf wurde er vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Dort holten ihn seine Eltern ab.

Die Lokführerin erlitt einen Schock und konnte nicht mehr weiterarbeiten. Es kam zu Beeinträchtigungen des S-Bahnverkehrs.

Erstmeldung vom 5. Juli: Bub übersteht Gleissturz unversehrt

Gröbenzell - Der Bub spielte laut Polizei an seinem Handy herum und ging in Richtung Bahnsteig. Er näherte sich immer mehr dem Bahngleis. Die Fahrerin der S-Bahn war gerade dabei, den Zug abzubremsen. Plötzlich fiel der Bub in den Bereich zwischen Bahnsteig und Gleis. Trotz Vollbremsung rauschte der Zug an ihm vorüber. 

Junge stürzt in Gröbenzell in Gleisbett - S-Bahn rauscht an ihm vorbei

Dabei passierte: nichts. Der Bub konnte selbst aus dem Gleisbett wieder auf den Bahnsteig klettern. Die Polizei betreute ihn dann.

Die Lokführerin erlitt einen Schock. Sie konnte nicht mehr weiterfahren. Die S-Bahn musste daher bis zum Eintreffen eines anderen Lokführers stehen bleiben. Viele-S-Bahn-Gäste versuchten daher, anders weiter zu kommen, etwa mit Bussen. Die Lage am Bahnhof wurde teils als chaotisch beschrieben. (st)

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