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Feuerwehr muss einen Mann retten

Im Wahn? Frau zündet an Heiligabend eigene Wohnung an

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Flammen und Rauch schlagen aus den Fenstern des Mehrfamilienhauses.  

Keinen ruhigen 24. Dezember erlebten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Gröbenzell – und die Bewohner eines Mehrfamilienhauses. in der Freilandstraße.

Gröbenzell - Als die Feuerwehr gegen 8.30 Uhr vor Ort eintraf, schlugen Flammen und Rauch aus den Fenstern. Der Brand drohte, auf den ersten Stock überzuspringen. Elf Bewohner hatten sich bereits in Sicherheit gebracht. Einen 33-Jährigen brachten Retter mit einer Fluchthaube aus dem ersten Stock durch das Treppenhaus ins Freie. Er erlitt eine leichte Rauchvergiftung.

Feuerwehrleute mit Atemschutz kämpften sich in die Brandwohnung vor. Dort war niemand zuhause. Kameraden unterstützten den Innentrupp von außen mit Löschschaum. Eine Ausbreitung des Brandes wurde verhindert. Nach 30 Minuten war das Feuer unter Kontrolle.

Die Bewohner der übrigen Wohnungen konnten zurück in ihre Räume. Die Polizei geht davon aus, dass die 46-Jährige, die in der Brandwohnung lebt, das Feuer selbst gelegt hat. Es gibt dort mehrere Brandherde. Die Frau wurde mit Wahnvorstellungen in eine Klinik eingewiesen. Der Schaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt. Kameraden aus Graßlfing und von der Kreisbrandinspektion unterstützten die Feuerwehr Gröbenzell.

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