“Belastbare Aussage nicht möglich“

Trümmerfeld von Spezialisten untersucht - Ermittler rätseln nach Großbrand in Manthal

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Mehr als 20 Stunden dauerten die Löscharbeiten an Pfingsten in Manthal. Inzwischen gibt es eine genauere Schadenshöfe, aber noch keine genaue Brandursache.

Die Ursache für den Großbrand an Pfingsten im Berger Ortsteil Manthal ist weiter offen, es gibt aber keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung. Die Schadenshöhe wurde konkretisiert.

Manthal - Die Ermittlungen der Ursache des Großbrandes in Manthal gingen am Mittwoch weiter. Brandermittler konnten das Trümmerfeld untersuchen. Eine genaue Brandursache steht auch danach nicht fest – die Zerstörungen sind zu groß und machen es den Experten schwer. „Eine belastbare Aussage ist derzeit nicht möglich“, erklärte Hans-Peter Kammerer, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord, auf Anfrage. Ein Beispiel für die Schwierigkeiten: Findet man ein Kabel mit einem Schaden, ist nur schwer festzustellen, ob der Schaden durch das Feuer oder das Feuer durch den Schaden entstanden ist.

Dennoch gibt es mehr Klarheit: Es gebe derzeit keine Hinweise auf vorsätzliche Brandstiftung. Den Sachschaden beziffert die Kripo inzwischen konkreter auf rund zwei Millionen Euro. Derzeit sei ein technischer Defekt oder eine andere, noch nicht bekannte Ursache nicht auszuschließen. In einem Teil des Handwerkerhofes wurde an Pfingsten gearbeitet, allerdings nach bisherigem Stand offenbar nicht in jenen Bereichen, in denen das Feuer vermutlich ausbrach. Kammerer geht nicht davon aus, dass es bald endgültige Klarheit geben wird. Es seien auch noch weitere Ermittlungen erforderlich.

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