Polizei ermittelt

Aus diesem ekelhaften Grund mussten hunderte seltene Fische im Rimbach sterben 

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Auch die Bachforellen im Rimbach sind verendet. Es sind besonders schöne Forellen, mit einer intensiven roten Fleckung. Vielleicht ein ursprünglicher Stamm, nicht durch Besatzmaßnahmen "verpfuscht".

Naturfilmer wollten eigentlich einen Beitrag über das Leben und Laichen der seltenen Mühlkoppen drehen, doch dann mussten sie das Massensterben der Fische dokumentieren.  

St. Wolfgang - Der Rimbach fließt durch die Landkreise Erding und Mühldorf. Eine Produktionsfirma aus Dorfen hatte den Auftrag, einen Film über den Lebensraum der seltenen Mühlkoppen im Rimbach zu drehen. Die Dreharbeiten haben leider ein entsetzliches Ende erfahren.

Aus einer Grube eines landwirtschaftlichen Anwesens lief Gülle in eine Entwässerungsleitung und verschmutzte anschließend den nahegelegenen Rimbach, wie die Polizei Dorfen in einer Pressemitteilung erklärte. 

Tausende tote Mühlkoppen liegen im flachen Wasser. Niemand weiß, wie die bislang beste Population weit und breit das verkraften wird.

Das dreckige Wasser wurde zwar bis zum Abend wieder abgepumpt, doch für die empfindlichen Fische kam die Hilfe zu spät. Hunderte, vielleicht sogar tausende, der geschützten Mühlkoppen sind grausam in einem Fluss aus Exkrementen verendet. Auch viele Bachforellen sind tot. Die Polizei hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen. 

Der Vorfall wurde auch dem Landratsamt Erding gemeldet, das Amt möchte sich aber nicht zu dem Vorfall äußern, wegen der laufenden Ermittlungen.

Immer wieder verenden Fische wegen auslaufender Gülle, wie 2015 in Niederbayern in Arnstorf.

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