Isarcenter aufgemöbelt

20 Läden unter einem Dach: So soll das Einkaufszentrum vor den Toren Münchens bald aussehen

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So soll es mal aussehen.

Mehr als 20 Läden – von Lebensmitteln über Kleidung bis zur Reise – sollen im neuen Isarcenter Ottobrunn unter einem Dach angeboten werden.

Ottobrunn – Mit schicker Glasfassade und modernen Verkaufsräumen auf insgesamt 10 500 Quadratmetern Verkaufsfläche. Das Einkaufszentrum soll im Bestand saniert werden. Auf dem jetzigen Parkplatz wird ein Gebäude errichtet, der Parkplatz kommt aufs Dach.

Der nächste Schritt wurde jetzt eingeleitet: Der Ottobrunner Planungsausschuss fasste nach der Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange einstimmig den Billigungsbeschluss für den Bebauungs- und Grünordnungsplan.

Vor einem Jahr stellten Vertreter der Generalmieter von Edeka Südbayern die Pläne vor. Es folgte der Aufstellungsbeschluss des Bebauungsplans. Eine Obergrenze wurde beim Lebensmittelverkauf auf 6100 Quadratmeter festgelegt, und auch bei der sportlichen Nutzung muss der Bestandsschutz im Umgriff gewährleistet sein. Ein neues Sortiment darf nicht hinein.

Mit diesen Worten beruhigte Bürgermeister Thomas Loderer (CSU) die Besorgnis bei manchen, die im neuen Isarcenter eine starke Konkurrenz erwachsen sehen. Auf ein verkehrstechnisches Detail fokussierte sich Tanja Campbell (Grüne). Sie ärgerte sich darüber, dass es auf der einen Seite ein schlüssiges Konzept für den motorisierten Verkehr gebe, nicht aber für Fußgänger und Radfahrer, die künftig auf einem Weg mit 2,55 Meter Breite zum Isarcenter gelangen müssen. Sie fühlte hier eine gewisse Benachteiligung.

Eine ungewöhnliche Idee hatte Matthias Klebel (CSU). Er schlug vor, die Bäume auf dem Gelände des jetzigen Isarcenters nicht einfach auszureißen, sondern zu verpflanzen. Und zwar an die Ludwig-Bölkow-Allee, die nicht weit entfernt ist. Sie würde dann, so seine Begründung, nicht nur im Namen den Charakter einer Allee tragen. Er schlug vor, dass der Bauwerber die Kosten übernehmen soll. Ob das möglich ist, wird geprüft. Im nächsten Jahr soll mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Bereits eröffnet hat das „neue“ PEP in München - samt Primark. Und so lief das ab.

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