Nach Badeunfall im Haarer Freibad

17-Jähriger bleibt vom Hals ab gelähmt

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Unglücksort: Auf dieser Rutsche im Haarer Freibad ist der Schüler aus München vor zwei Wochen verunglückt.

Haar - Es war eine schlimme Befürchtung, nun ist es traurige Gewissheit: Der 17-jährige Münchner, der sich vor zwei Wochen beim Rutschen im Haarer Freibad den Halswirbel gebrochen hat, bleibt für immer vom Hals abwärts gelähmt.

Den Unfallhergang konnte die Polizei mittlerweile klären, ein Fremdverschulden schließt sie aus. Es scheint vielmehr eine Verkettung unglücklicher Umstände, die zu dem schweren Unfall geführt haben: So drehte sich der Schüler beim Rutschen mehrmals vom Bauch auf den Rücken und verlor dabei wohl die Orientierung. Nachdem er mit dem Kopf zuerst ins Wasser eingetaucht war, verdrehte er sich am Beckenboden den Nacken so unglücklich, dass der Wirbel brach.

Als der Unfall geschah, es war gegen 18.45 Uhr, herrschte reger Betrieb im Haarer Freibad. Ersthelfer zogen den 17-Jährigen sofort aus dem Wasser.

Trotz der schweren Verletzung war der Münchner zunächst noch ansprechbar, sagte den Helfern, er spüre seine Arme und Beine nicht mehr. Ein Rettungshubschrauber brachte ihn in eine Münchner Klinik, wo Ärzte den Wirbelbruch diagnostizierten. Dort liegt er noch heute. Wann er entlassen werden kann, ist ungewiss: „Der Bub ist im Krankenhaus. Wie lange noch - das kann man zum jetzigen Zeitpunkt nicht voraussagen“, sagt Polzeisprecherin Claudia Künzel.

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