Schläge und Tritte

Hackerbrücke: Streit zwischen alkoholisierten Männern eskaliert

Ein Streit zwischen mehreren alkoholisierten Männern ist am frühen Sonnntagmorgen an der Hackerbrücke eskaliert. 

München - Obwohl die Münchner S-Bahn am Wochenende wegen Bauarbeiten auf der Stammstrecke gesperrt war, kam es laut Bundespolizei an der S-Bahnhaltestelle Hackerbrücke am Sonntagmorgen zu einem Streit mehrerer Männer, der eskalierte. 

Fünf Personen gerieten aneinander, drei davon körperlich. Zwei befreundete 21-jährige Afghanen, beide mit gültiger, befristeter Aufenthaltsgestattung, und drei Deutsche im Alter von zweimal 18 sowie 20 Jahren, stritten kurz vor sechs Uhr erst verbal miteinander. Laut Polizei kam es zu gegenseitigen Provokationen beider Gruppen. Diese endeten in einem Handgemenge mit gegenseitigen Schlägen und Tritten zwischen den beiden Afghanen und einem der 18-Jährigen.

Mann landet mit Verletzungen im Gesicht im Krankenhaus

Vier an der Hackerbrücke anwesende junge Männer trennten die Streithähne und alarmierten die Polizei. Als diese eintraf, versuchte einer der beiden Afghanen zu flüchten, was jedoch von den Einsatzkräften verhindert werden konnte. Der andere Afghane erlitt eine Platzwunde im Gesicht sowie eine Verletzung am Auge. Beides musste im Krankenhaus behandelt werden.

Schlägerei an der Hackerbrücke: Alle Beteiligten waren alkoholisiert 

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen wechselseitiger Körperverletzung aufgenommen. Alle drei Beteiligten waren, die beiden Afghanen mit 1,6 und 1,48 Promille und der 18-Jährige mit 0,34 Promille, alkoholisiert.

Lesen Sie auch: Männer geraten am Ostbahnhof aneinander - dann schlägt einer mit der Flasche zu

Die wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebook-Seite „Ludwigsvorstadt – mein Viertel“.


Rubriklistenbild: © dpa / Patrick Seeger

Auch interessant

Meistgelesen

64 Schüler warten auf BOB - wenig später haben sie Tränen in den Augen
64 Schüler warten auf BOB - wenig später haben sie Tränen in den Augen
„Park-Abzocke“? Kunde ist wütend über Strafzettel - 30 Euro obendrauf nach Einkauf
„Park-Abzocke“? Kunde ist wütend über Strafzettel - 30 Euro obendrauf nach Einkauf
„Ich dachte, die Welt geht unter“: Feuerwehr-Großeinsatz zu denkbar schlechtem Zeitpunkt
„Ich dachte, die Welt geht unter“: Feuerwehr-Großeinsatz zu denkbar schlechtem Zeitpunkt
So traurig: Der Zugang zu dieser atemberaubenden Attraktion ist seit acht Jahren gesperrt
So traurig: Der Zugang zu dieser atemberaubenden Attraktion ist seit acht Jahren gesperrt

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion