Unerwarteter Einsatz

Hallenbad muss spontan geschlossen bleiben - der Grund ist ungewöhnlich

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Die Fenster auf der Südwestseite konnten dem Sturm nicht standhalten. Der Grund ist noch unbekannt.

Besucher werden sich am Dienstag verwundert die Augen gerieben haben: Das Germeringer Hallenbad war geschlossen. Das steckt dahinter. 

Germering – Der Sturm am Montagabend hat im Hallenbad mehrere Fenster eingedrückt. Die Schäden waren so groß, dass das Bad den ganzen Dienstag über geschlossen bleiben musste.

Die Sportler der SSG Neptun zogen am Montag gegen 21.30 Uhr gerade ihre letzten Bahnen im Schwimmerbecken als eine Sturmböe mehrere Fenster an der Südwestfront des Gebäudes aus den Angeln hob. Die je rund zwei Quadratmeter großen und entsprechend schweren Scheiben hingen nach innen. Die Leitung des Bades alarmierte die Feuerwehr Germering. Die Helfer waren nach Angaben von Bäder-Chef Gerd Felder etwa bis Mitternacht beschäftigt, um die Fenster vor dem Abstürzen zu sichern.

Weil die Brandbekämpfer den Schaden aber nicht komplett beheben konnten – dafür braucht es eine Fachfirma – entschied man sich, das Hallenbad am Dienstag komplett geschlossen zu lassen. „Es hätte nicht gereicht, nur einen Teil des Bades abzusperren. Das wäre zu gefährlich gewesen“, sagt Bäder-Chef Felder. Im Laufe des Dienstags konnte ein Spezial-Unternehmen die Fenster schließlich reparieren. Warum sich diese überhaupt öffneten und somit vom Sturm nach innen gedrückt wurden, ist laut Felder noch völlig unklar. Die so genannten Rauchabzugsfenster öffnen sich normalerweise nur, wenn es im Bad brennt.

Die Reparatur konnte noch am Dienstag abgeschlossen werden. Für den Mittwoch rechnet die Bäderleitung damit, wieder normal öffnen zu können.

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