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Erweiterung des Bajuwarenhofes in Kirchheim

Der Bajuwarenhof in Kirchheim hat derzeit für Besucher, die sich vorher angemeldet haben, geöffnet.
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Der Bajuwarenhof in Kirchheim hat derzeit für Besucher, die sich vorher angemeldet haben, geöffnet.

Der Bajuwarenhof in Kirchheim soll um zusätzliche kleine Gebäude erweitert werden. Zudem gibt es künftig auf dem Gelände Hühner, Schafe und Bienen geben.

Als archäologisches Freilichtmuseum mit einer Ausrichtung auf das sechste bis achte Jahrhundert nach Christus bildet der Bajuwarenhof Kirchheim ein Alleinstellungsmerkmal für die Gemeinde in ganz Südbayern. Deshalb ist auch das Bajuwaren-Freilichtmuseum als Sondergebiet im Bebauungsplan festgesetzt.

Da das Freilichtmuseum in Hinblick auf die Landesgartenschau 2024 sowie nachfolgend bauliche Erweiterungen plant, die nicht den aktuellen Festsetzungen des Bebauungsplans entsprechen, ist eine siebte Änderung zum Bebauungsplan für den Bereich „Sonderbau Freilichtmuseum“ aufzustellen. Mit der Änderung des Bebauungsplans soll in Absprache mit dem Bajuwarenhof der Umgriff für das Sondergebiet dem aktuellen Flächenbedarf angepasst werden.

Ziel der Bebauungsplanänderung ist eine Erweiterung des bestehenden Bajuwarenhofs um einige zusätzliche kleine Gebäude, die Erweiterung der Grünflächen für eine Streuobstwiese und die Haltung von Nutztieren (Hühner, Schafe, Bienen) sowie ein Neubau eines Kassenhauses mit Toilette und unter anderem eine Kirche als Blockbau mit einer Grundfläche von zirka 15 Quadratmetern. Dafür ist die Aufstellung eines qualifizierten Bebauungsplans erforderlich. Dieser kann ohne Durchführung einer Umweltprüfung aufgestellt werden.

Der Plangeltungsbereich (Gesamtfläche von zirka 29.370 Quadratmetern) wird von den folgenden in der Gemarkung Heimstetten liegenden Grundstücken beziehungsweise Straßen umgrenzt: Im Norden von der Bajuwarenstraße, im Osten von der Wohnbebauung entlang der Josefstraße, im Süden von der Tegernseestraße und im Westen von der A 99.

In der letzten Gemeinderatssitzung wurde einstimmig die Änderung des Bebauungsplans beschlossen. Ebenso erhielt die Verwaltung den Auftrag, die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit, der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange durchzuführen. Gerhard Fuhrmann

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