Fitness an der frischen Luft

Brunnthaler bekommen Outdoor-Sportanlage

Ein Mann mit Cappy und ohne Oberteil macht im Freien Klimmzüge an einer Reckstange.
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An Outdoor-Fitnessgeräten kann im Freien trainiert werden. Neben dem Skatepark in Brunnthal soll eine solche Anlage für Personen jeden Alters entstehen.

Brunnthal erhält eine Outdoor-Fitnessanlage. Dafür sprach sich im Juli der Hauptausschuss aus. Einen Trimm-Dich-Pfad wird es dagegen nicht geben.

Mit der Outdoor Fitnessanlage, die im südlichen Bereich am Freizeitgelände an der Kirchstockacher Straße entstehen soll, will die Gemeinde Brunn­thal den Bürger eine Möglichkeit bieten, sich neben dem Laufen an der frischen Luft fit halten zu können. Im Herbst 2020 hätte es bereits einige Anfragen gegeben, einen Trimm-Dich-Pfad zu errichten, weil es aufgrund der geschlossenen Fitnessstudios keine alternativen Trainingsangebote im Freien gab. Bewegung kam in das Thema erst jetzt aufgrund eines Antrags des TSV Brunnthal von Anfang Mai diesen Jahres.

Der darin beantragten Errichtung eines Trimm-Dich-Pfades im Wald, wie es ihn beispielsweise in der Nachbargemeinde Höhenkirchen-Siegertsbrunn gibt, musste allerdings eine Absage erteilt werden. Die Geräte könnten weder auf fremden Grund noch ohne Ausgleich im Bannwald oder durch Ausgleichsflächen aufgestellt werden. So wurde beschlossen, die Anlage zentral an der Stelle am Skatepark aufzustellen, an der derzeit der Fußballplatz liegt. Dieser soll um 90 Grad gedreht und neben den Verkehrs­übungsplatz verlegt werden.

Durch die Sportgeräte sollen Koordination, Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Mobilisation zielgerichtet trainiert werden. Die Anlage biete „eine optimale Ergänzung für die bereits bestehenden Sportangebote zum Beispiel Lauf-/ Walkingstrecken, Schul- und Sportplätze jeglicher Art und Sportvereine“, so die Verwaltung. Es könnten dort Geräte für jedes Alters verbaut werden. Auch eine mögliche Erweiterung der Anlage soll bei der Planung mit einbezogen werden.

Nicht nur für die Beschaffung der Sportgeräte fallen Kosten an, auch der Untergrund muss mit einem Fallschutzbelag aus vergossenem Gummigranulat präpariert werden. Insgesamt entstehen durch das Projekt Kosten in Höhe von zirka 230.000 Euro. Für die Haushaltsjahre 2021 und 2022 sind jeweils 20.000 Euro eingestellt. Die restlichen Ausgaben für den Bauabschnitt eins in Höhe von 80.000 Euro können über Mittel für die Beteiligung an der Windkraft gedeckt werden.

Der Hauptausschuss stimmte grundsätzlich der Errichtung des Fitnessplatzes zu. Überprüft werden soll, ob die Untergrundarbeiten kostengünstig optimiert werden können.

ija

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