Aschheimer Grüne und SPD-Gemeinderatsmitglieder stellen Antrag

Mehr fahrradfreundliche Wege schaffen

Der Radverkehr in Aschheim soll fahrradfreundlicher werden. Daher stellten Gründe und SPD einen Antrag.
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Der Radverkehr in Aschheim soll fahrradfreundlicher werden. Daher stellten Gründe und SPD einen Antrag.

Autofahrer würden nach Meinung der Aschheimer Grünen und der SPD eher auf das Fahrrad umsteigen, wenn die Wege attraktiver und sicherer wären. 

Sicherer und freundlicher soll Fahrradverkehr gestaltet werden, dass fordern die Aschheimer Grüne gemeinsam mit SPD-Gemeinderatsmitgliedern. In ihrem Antrag formulieren sie drei Punkte, die der Gemeinderat berücksichtigen möge.

In ihrem Konzept zeigen die Antragsteller, wie der Fahrradverkehr insbesondere in Ost-West-Richtung vom Kreisel an der Erdinger Straße bis zur Flurgrenze mit der Landeshauptstadt München sicherer und fahrradfreundlicher aussehen könnte. Weiter wollen sie, dass auf der Eichendorffstraße zumindest im Bereich der Realschule und des Tennisclubs ein Tempolimit von 30 km/h eingeführt werde. Außerdem sollen im Gemeindegebiet Aschheim zwei Fahrradstraßen ausgewiesen werden, die auch von Pkws und motorisierten Zweirädern benutzt werden dürfen, nämlich die Rat-Kaffl-Straße sowie der auf Aschheimer Flur gelegene Abschnitt der Seestraße.

Weiter führen Walter Wiedenhofer, Co-Sprecher der Grünen-Fraktion und die SPD-Gemeinderätin Ingrid Lenz-Aktas an, dass der Gemeinderat ja beschlossen habe, dass Aschheim Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen AGFK werden soll. „Uns Grünen und der SPD ist es wichtig, bereits im Vorfeld und so schnell wie möglich den Radverkehr in Aschheim und Dornach sicherer, bequemer sowie zukunftsgerichteter zu gestalten und konsequent zu fördern.“ Dies könne durch den Bau neuer Radwege sowie die Einrichtung von Fahrradspuren oder die Festsetzung von Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 30 km/h auf der Erdinger Straße, der Münchner Straße und der Erdinger Landstraße geschehen.

Schaffe man reizvolle Wege, könnten mehr Pkw-Fahrer aufs Radl umsteigen, um auch in die Arbeit zu pendeln. Würden bestimme gefährliche Stellen für Fahrradfahrer weniger gefährlich sein, als Beispiel führen Wiedenhofer und Lenz-Aktas die Münchner Straße an, würde sich auch die Lebensqualität der Bürger erhöhen. Zudem reduziere die vermehrte Nutzung von Radwegen die Belastung

Aufgrund der dann zu erwartenden Verringerung der Durchschnittsgeschwindigkeit auf den Hauptstraßen ist zu erwarten, dass sich der eilige Durchgangsverkehr von Pendlern auf die vorhandenen Umgehungsstraßen verlagert, was innerörtlich zu einer Verringerung der Verkehrsbelastung führe. Bürger würden so lieber in den Ortskernen verweilen.

Ausgewiesene Fahrradstraßen würden aber nicht etwa den motorisierten Verkehr aussperren, sondern Radfahrer gegenüber dem motorisierten Verkehr bestimmte Vorrechte gewähren.

Weiter schlagen die Antragsteller der Grünen und der SPD vor, die Seestraße auch in Aschheim als Fahrradstraße auszuweisen, so wie sie dies schon in Kirchheim geschehen ist. „Eine Ausweisung von der Flurgrenze bis zur Einmündung des von Aschheim kommenden Geh- und Radwegs würde die Verkehrssicherheit für Radfahrer*innen weiter verbessern. Da die Rat-Kaffl-Straße intensiv als Radverbindung nach München genutzt wird, soll auch sie fahrradfreundlicher werden“, so Wiedenhofer und Lenz-Aktas. All diese Maßnahmen könnten aus den vorhandenen Haushaltsmitteln finanziert werden, schließt ihr Antrag an Bürgermeister Thomas Glashauser (CSU) und den Aschheimer Gemeinderat.

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