Gemeinde Kirchheim beklagt Verhalten im Wald 

„Widerrechtliche Nutzung“

Rücksicht auf die Natur sollte der Mensch nehmen, wenn er sich draußen austobt. Die Gemeinde Kirchheim will nun so manches Verhalten nicht länger dulden.
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Rücksicht auf die Natur sollte der Mensch nehmen, wenn er sich draußen austobt. Die Gemeinde Kirchheim will nun so manches Verhalten nicht länger dulden.

Jeder sucht so seine Freizeit-Beschäftigung, jeder will sich austoben, vor allem nach den langen Corona-Winter-Monaten. Die Gemeinde Kirchheim hat nun festgestellt, dass „öffentliche Flächen, besonders im Wald, für die Errichtung von Holzhäusern oder MTB-Strecken genutzt werden“.


Zwar zeigt die Gemeinde Kirchheim durchaus Verständnis dafür, dass jeder nach einer individuellen Beschäftigung draußen in der Natur suche. Aber: Die Gemeinde könne „diese widerrechtliche Nutzung nicht dulden“. Die Bauten würden ein „hohes Unfallpotenzial“ aufweisen. „Hierdurch wird die Verkehrssicherheit beeinträchtigt und es besteht ein unabsehbares Haftungsrisiko“, heißt es weiter. Auch das Betreiben einer Feuerstelle ohne sich vorher bei einer Behörde eine Erlaubnis eingeholt zu haben, sei nicht gestattet. Und besonders im Frühling und im Sommer aufgrund der bestehenden Waldbrandgefahr besonders gefährlich. Das Fällen von Bäumen der Gemeinde stelle zudem eine Sachbeschädigung dar und könne Schadenserzsatzansprüche nach sie ziehen. „Deshalb bitten wir darum in Zukunft von solchem Verhalten abzusehen. Unsere heimischen Tiere und Pflanzen werden es Ihnen danken“, so der Appell der Gemeinde.

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