Hohenbrunner Grüne bedauern zeitliche Diskrepanzen

Straßmair wundert sich über die Kritik

Hohenbrunns Bürgermeister Stefan Straßmair
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Hohenbrunns Bürgermeister Stefan Straßmair erklärt, warum in der jüngsten Gemeinderatssitzung Tagesordnungspunkte abgesetzt wurden.

Der Ortsverband der Hohenbrunner Grünen kritisierte den Verlauf der zurückliegenden Gemeinderatssitzung. Bürgermeister Stefan Straßmair kann diese Kritik nicht ganz nachvollziehen.

Der Verlauf der vergangenen Gemeinderatssitzung in Hohenbrunn wurde von den Grünen scharf kritisiert. Wolfgang Schmidthuber bedauerte in dem Nachbericht auf der Homepage des Grünen-Ortsverbandes, dass einzelne Vorträge den Zeitrahmen so sehr sprengten, dass andere zu behandelnde Tagesordnungspunkte nicht mehr zur Abstimmung gegeben werden konnten.

„So kam am Ende auch ein Antrag der Schwimmabteilung des TSV Hohenbrunn-Riemerling nicht mehr zur Sprache, der dringend eine baldige Wiederöffnung des Schwimmbads für das Kaderschwimmen der Riemerlinger Haie in der Zeit bis zu den Sommerferien erreichen wollte“, heißt es auf der Internetseite der Hohenbrunner Grünen. Bürgermeister Stefan Straßmair erklärte auf Nachfrage von HALLO, die Tagesordnung erschien bei der Vorbereitung der Sitzung als machbar, doch sei die Überraschung groß gewesen, dass es bei anderen Tagesordnungspunkten einen größeren Diskussionsbedarf gab, woraus die zeitliche Verzögerung resultierte.

„Wir hatten zu den verschiedenen Themen dieser Gemeinderatssitzung mehrere Experten und Referenten eingeladen, die sich bereits ab 18.30 Uhr am Sitzungsort einfanden, einen Corona-Antigen-Schnelltest vornehmen ließen und zum Teil mehrere Stunden bis zu ihrem Vortrag vor Ort gewartet haben. Daher empfanden wir es als nicht zumutbar, die dazugehörigen Tagesordnungspunkte abzusetzen und die seit mehreren Stunden wartenden Referenten unverrichteter Dinge wieder nach Hause zu schicken.“

Außerdem erklärt Straßmair, ein weiterer Grund, zu später Stunde die Reihenfolge der Tagesordnung nicht zu ändern, würde darin liegen, dass angesichts der Pandemielage mit einer Öffnung des Schwimmbades durch das Schulschwimmen nicht vor September zu rechnen sei. „Somit erschien uns unter anderem auch dieser Punkt als verschiebbar. Im Gremium habe ich dies zudem extra abgefragt und keine Einwände gegen die Absetzung mehrerer Punkte erhalten. Daher bin in nun über die nachträgliche Kritik umso mehr verwundert.“

ms

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