Impfungen in München und im Landkreis 

Ohne Termin zur Impfung kommen

Geimpft ins neue Schuljahr: Viele Eltern haben auf die Empfehlung der Stiko für die Impfung noch gewartet.
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Geimpft ins neue Schuljahr: Viele Eltern haben auf die Empfehlung der Stiko für die Impfung noch gewartet.

Die Impfbusse und mobile Impfteams sind weiter im Landkreis München unterwegs. Ebenso gibt es in der Landeshauptstadt auch in den kommenden Tagen wieder Sonderaktionen.

Mobile Teams der Landkreis-Impfzentren unterbreiten an mehren Orten Impfwilligen ein niederschwelliges Angebot. Am Freitag, 27. August, können Impflinge zum REZ Kirchheim, Am Gangsteig 9, von 11 bis bis 17 Uhr für Erst- und Zweitimpfungen kommen. Ebenso am Freitag, 27. August, wird bei der SpVgg Unterhaching, Am Sportpark 9, vor dem Spiel der SpVgg gegen Pipinsried von 17 bis 21 Uhr geimpft. Am Donnerstag, 2. September, steht der Impfbus von 11 bis 17 Uhr beim Gymnasium Neubiberg an der Cramer-Klett-Straße 10. Am Wolf-Ferrari-Haus am Rathausplatz 2 macht der Impfbus am Freitag, 3. September, von 9 bis 16 Uhr Station. Ebenso können Impfwillige am Samstag, 4. September, zwischen 9 und 16 Uhr beim Pfarrheim St. Stephanus an der Dorfstraße 2 in Hohenbrunn vorbeikommen.

Montags und dienstags jeweils von 10 bis 17.30 Uhr geht es auch bequem vom Auto aus bei der Drive-In-Impfung an der Jochen-Schweizer-Arena an der Ludwig-Bölkow-Allee 1 in Taufkirchen. Die Impfungen führt ein Johanniter-Team des Impfzentrums Oberhaching durch. „Wir haben gute Erfahrungen mit unseren Impfbussen und mobilen Teams gemacht und ziehen eine positive Bilanz aus den bisherigen Aktionen. Egal ob bei Sportveranstaltungen, Wochenmärkten oder anderen Freizeitstätten, es zeigt sich, dass sich durch diese unkomplizierten Impfberatungen und Impfangebote noch einige Bürgerinnen und Bürger erreichen lassen“, so Dr. Stephanie Leushacke, stellvertretende Ärztliche Leitung des Sachgebiets Corona-Impfmanagement im Landkreis. Weitere Informationen gibt es unter www.landkreis-muenchen.de/jetztimpfen.

Seit 18. August empfiehlt die Ständige Impfkommission (Stiko) auch Impfungen gegen Covid-19 für alle Zwölf- bis 17-Jährigen. Bei der Impfung von Minderjährigen ist die Anwesenheit eines Elternteils zwingend erforderlich. Familien können ohne Termin in eines der vier Landkreis-Impfzentren kommen und werden vor Ort ausführlich zur Impfung beraten. Jugendliche ab

16 Jahren können eigenständig zu einer Impf-Sonderaktion kommen oder ein Impfzentrum aufsuchen.

Auch in München gibt es in den kommenden Tagen Sonderaktionen, so zum Beispiel vor dem Heimspiel des FC Bayern München gegen Hertha BSC am Samstag, 28. August, von 15.30 bis 18.30 Uhr bei der Allianz Arena. Ebenso besteht am Freitag, 27. August, sowie am Samstag, 28. August, jeweils von 11 bis 17.30 Uhr die Gelegenheit, sich gegen Covid-19 im pep-Einkaufszentrum an der Thomas-Dehler-Straße 10 in Neuperlach impfen zu lassen (im ehemaligen Pimkie-Laden im Erdgeschoss). „Obwohl die Stadt aufgrund der Schulferien deutlich leerer ist, konnten die mobilen Teams in der vergangenen Woche rund 3400 Personen impfen“, so Münchens Gesundheitsreferentin Beatrix Zurek.

Münchner Familien können für die Impfung ihrer über zwölfjährigen Kinder und Jugendlichen das Impfzentrum in der Messe München an der Paul-Henri-Spaak-Straße ohne Termin besuchen. Ab 1. September hat das Impfzentrum geänderte Öffnungszeiten: Freitags und samstags bleibt es geschlossen, an den anderen Tagen hat es von 9 bis 17.45 Uhr geöffnet, donnerstags künftig bis 21 Uhr. Informationen bietet die Stadt unter www.muenchen.de/corona.

Für bestimmte Personengruppen werden ab sofort in den Impfzentren des Landkreises sowie durch mobile Impfteams Auffrischungsimpfungen mit einem der Impfstoffe von Biontech oder Moderna für bestimmte Personengruppen angeboten. Grundvoraussetzung ist, dass der Abschluss der ersten Impfserie mindestens sechs Monate zurückliegt. Primär liegt der Fokus dabei auf den Pflege- und Behinderteneinrichtungen. Außerdem kommt eine Auffrischungsimpfung für Personen mit einer Immunschwäche infrage, für Personen ab 80 Jahren, für pflegebedürftige Menschen in eigener Häuslickheit und für all diejenigen mit einer vorausgegangenen Impfserie mit einem Vektorimpfstoff. Auch Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen, die eine Auffrischung erhalten möchten, können sich für eine dritte Spritze an ihren Arzt wenden. Grundsätzlich sollen Einzelpersonen vorrangig durch ihre Ärzte eine Auffrischungsimpfung erhalten. Sie können sich aber an ein Impfzentrum wenden, wenn eine Impfung durch einen Arzt nicht möglich ist.

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