20.000 Euro für den guten Zweck

Ottobrunner spendet Coronatest-Einnahmen

Das Team der Drive-Through-Teststation in Ottobrunn.
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Dr. Klaus-Detlev Jost (2.v.r.) und sein Team von der Ottobrunner Drive-Through-Teststation spenden 20.000 Euro.

Mit den Testeinnahmen Gutes tun - dafür hat sich das Team der Ottobrunner Drive-Through-Corona-Teststation entschieden. Sie unterstützen mit 20.000 Euro den Verein „BISS“.

Berichte über private Anbieter von Corona-Schnellteststationen, die sich durch die Abrechnung nicht durchgeführter Tests bereichern wollen, beherrschen vor einigen Wochen die Medien. Dass es auch ganz anders geht, zeigt nun ein Beispiel aus Ottobrunn. Dort spendet das Team der Corona-Teststation am Finsinger Feld 20.000 Euro der Einnahmen an den Verein „BISS – Bürger in Sozialen Schwierigkeiten“.

Der früher in Ottobrunn in eigener Hausarztpraxis tätige Dr. Klaus-Detlev Jost hat die Teststation am Finsinger Feld, an der ausschließlich PCR-Tests durchgeführt werden, bereits im Frühjahr 2020 mithilfe der Gemeindeverwaltung in Betrieb genommen. Bis Ende Juni war er immer montags von 13 bis 15 Uhr mit seinem Team im Einsatz, ein Kollege mittwochs zur selben Uhrzeit. Seit Anfang Juli ist die Teststation wegen der gesunkenen Nachfrage vorerst geschlossen.

Das Geld, das das Team durch Abstrichtätigkeiten unter anderem in Asylunterkünften und Schulen eingenommen hat, möchte es jetzt weitergeben an Menschen, die es dringend gebrauchen können. „Wir haben mit dem Zentrum die Arztpraxen entlastet und können nun auch Menschen helfen, denen es nicht so gut geht wie uns“, so Jost. Mitte Juli fand die Spendenübergabe an Karin Lohr, Geschäftsführerin von BISS, auf dem Gelände der Drive ­Through Station beim Bauhof statt.

ija

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