Zeugen gesucht

Schwerverletzter Schweizer in Planegg vor Beautysalon gefunden ‒ Polizei ermittelt wegen versuchter Tötung

Polizeiauto mit Blaulicht.
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Die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts in Planegg. (Symbolbild)

Die Mordkommission München ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts in Planegg. Vor einem Beautysalon wurde ein Schwerverletzter gefunden. Die Polizei sucht Zeugen.

Vor einem Beautysalon in Planegg wurde am Montag, gegen 10.50 Uhr ein Schwerverletzter aufgefunden. Ein Passant bemerkte den 43-jähriger Schweizer auf dem Boden und rief umgehend den Notruf. Der Schweizer wurde daraufhin durch den Rettungsdienst stationär in ein Krankenhaus gebracht.

Laut der Polizei war der Schwerverletzte kein Opfer eines Unfalls. Die Verletzungen stammten, nach den ersten Ermittlungen vor Ort, offensichtlich von einer Auseinandersetzung mit einer anderen Person.

 Mordkommission ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts vor Beautysalon in Planegg

Wenig später meldete sich ein 47-jähriger Mann aus dem südlichen Münchner Landkreis telefonisch bei der Polizei und berichtete, dass er eine Auseinandersetzung mit einer anderen Person in Planegg gehabt habe.

Er wurde im Anschluss durch Polizeibeamte in seiner Wohnung festgenommen. Detaillierte Angaben zu den genauen Umständen der Tat machte der Tatverdächtige allerdings nicht.

Aufgrund der schwerwiegenden Verletzungen wurden die weiteren Ermittlungen von der Mordkommission München übernommen.

Zeugenaufruf der Polizei München:

Im Bereich des genannten Beautysalons war ein schwarzer SUV Volvo XC 60 mit einem Schweizer Kennzeichen geparkt, der vom 43-jährigen Schwerverletzten genutzt wurde. Ferner spielte wohl ein grauer BMW X 5 mit Dingolfinger Kennzeichen eine Rolle, der ebenfalls im Bereich festgestellt wurde und dem Tatverdächtigen zuzuordnen ist.

Personen, die am Morgen bzw. am Vormittag des Pfingstmontages in Planegg, Bahnhofstraße 40/Hofmarkstraße, vor oder in dem dortigen Beautysalon (neben einer Bäckerei) bzw. im Zusammenhang mit den beiden genannten Fahrzeugen möglicherweise relevante Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich mit dem Polizeipräsidium München, Kommissariat 11, Tel. 089/2910-0 oder auch jeder anderen Polizeidienststelle in Verbindung zu setzen.

Außerdem wird der bislang unbekannte Passant, der das Opfer fand und den Notruf tätigte, gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Polizeipräsidium München/jh

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