Riemerlinger Sportcampus eröffnet womöglich in einem Jahr

Nächstes Jahr kann gesportelt werden

Der neue Sport-Campus in Riemerling
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So soll der Sport-Campus Riemerling aussehen, wenn die Bauarbeiten abgeschlossen sind.

Auf dem Grundstück der alten Mittelschule entsteht ein neuer Sportcampus. Im September letzten Jahres war Richtfest und nächstes Jahr um Ostern herum soll schon die Inbetriebnahme möglich sein.

Die Hohenbrunner Gemeinderäte wurden in der Gemeinderatssitzung Ende März über den aktuellen Projektstand des Sportcampus in Riemerling (SCR) unterrichtet. An der Georg-Kerschensteinerstraße, da, wo früher die Mittelschule war, entsteht nun im Hohenbrunner Ortsteil Riemerling ein Sportcampus.

Neben der Turnhalle und den Tanzräumen entsteht auch eine Mittagsbetreuung. Außerdem wird in den Sportcampus auch ein neues Schwimmbad integriert und das über 50 Jahre alte Schwimmbad ersetzt. Ursprünglich war der Plan, das alte Schwimmbad erst still zu legen, wenn der SCR eröffnet ist. Da das alte Schwimmbad auch aus wirtschaftlichen Gründen nicht wiedereröffnet wird, kann der Abriss schon früher als geplant über die Bühne gehen. Allerdings muss es noch auf Asbest untersucht werden, was bei positivem Fund eine etwas längere Prozedur der Abrissarbeiten bedeuten würde. Zudem würden weitere Kosten in Bezug auf den Abriss entstehen.

Jedenfalls sind die Bauarbeiten aber rund um den SCR im vollen Gang – und das trotz Corona und obwohl einige Bauarbeiter sich in Quarantäne befanden, beziehungsweise eine polnische Firma einen Monat lang nicht nach Deutschland einreisen konnte. Dennoch könne der Zeitplan eingehalten werden. Es sei realistisch, dass um Ostern nächsten Jahres der Betrieb aufgenommen werden könnte.

Noch Ende diesen Jahres sollen die Bauarbeiten abgeschlossen werden. Rund 24 Millionen Euro sollte der SCR kosten, bisher kam es zu einer Kostenüberschreitung von 10,9 Prozent, die Vergabekosten stiegen um 17 Prozent, was teilweise auf die Corona-Pandemie zurückzuführen ist. Nun, bis Ende April, soll die Fassade fertig sein.

Melanie Schröpfer

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