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Warten auf das Abtauchen

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Hitze iSchüler sollen ab dem Jahr 2025 in Aschheim in einem Schulschwimmbad tauchen und ihre Bahnen ziehen können.
Schüler sollen ab dem Jahr 2025 in Aschheim in einem Schulschwimmbad tauchen und ihre Bahnen ziehen können. © Armin Weigel/dpa

Bis Ende 2025 müssen Kirchheims Grundschüler noch warten, bis sie endlich im Schulschwimmbad ihre Bahnen ziehen können. Nachdem die Projekte in Ismaning und Poing noch auf der Kippe stehen oder zeitlich verschoben werden, ist jetzt die geplante Schwimmhalle der Nachbargemeinde Aschheim die wahrscheinlichste Lösung. 

Die Schwimmhalle soll innerhalb des neuen Schulcampus Aschheim entstehen, der außerdem eine Erweiterung der Realschule, den Neubau des Gymnasiums, einer Dreifachsporthalle, Mensa sowie Verwaltungsgebäude umfasst. Aktuell gehen die Planer von Gesamtkosten in Höhe von zirka 119 Millionen Euro aus – zuzüglich eines Puffers von zirka elf Millionen Euro. Darin sind für das Schwimmbad rund 15 Millionen Euro veranschlagt.

Das Projekt ist 937 Quadratmeter groß, hat zwei Schwimmbecken, fünf Startblöcke und sechs Umkleidekabinen. Die drei Gemeinden als Sachaufwandsträger der Grund- und Mittelschule(n) beteiligen sich mit jeweils einen Drittel – zirka 4,9 Millionen Euro — an den Schwimmbad-Kosten. Zugleich übertragen sie Planung, Bau und Betrieb dieses Anteils auf den Zweckverband Staatliche weiterführende Schulen im Osten des Landkreises München.

In der Kirchheimer Gemeinderatsitzung am 5. Oktober gab es keine Gegenstimmen für die Kostenbeteiligung von 4,9 Millionen Euro.

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