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Sechs Jugendliche absolvieren Zwischenprüfung bei der Feuerwehr Ottobrunn

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Eine Jugendliche in Feuerwehrmontur hält ein Strahlrohr. Zwei Prüfer sehen ihr dabei zu.
Wie das Strahlrohr funktioniert und wie es sich einstellen lässt, erläuterte die Jugendliche den Prüfern bei der Ottobrunner Feuerwehr. © FFW Ottobrunn

Sechs Jugendliche haben erfolgreich die Zwischenprüfung der Modularen Truppausbildung (MTA) bei der Freiwilligen Feuerwehr Ottobrunn abgelegt. Anmeldungen für die nächste Ausbildung sind bereits möglich.

„Mitten im ersten Coronajahr haben wir auf die Werbung für eine neue Jugendgruppe verzichtet. Ihr seid alle als Initiativbewerbung zu uns gekommen, darüber haben wir uns sehr gefreut“, erinnerte sich Kommandant Eduard Klas bei seiner Ansprache an die Teilnehmer und ihre Eltern bei der Abschlussprüfung.

„Im Herbst 2020 eingetreten, habt Ihr eine ungewöhnliche zweijährige Ausbildungszeit erlebt mit online-Schulungen und in Kleinstgruppen unter strengen Hygieneregeln. Das was eine Jugendausbildung sonst ausmacht, nämlich das Gruppenerlebnis, das Kameradschaftsleben, die Mitwirkung bei den Veranstaltungen der Feuerwehr – das war leider kaum möglich. Und deshalb ein besonderes Lob an Euern großen Eifer und Euer Engagement, diese Zeit durchzuhalten.“ Den Abschluss der zweijährigen Ausbildungszeit in der Jugendfeuerwehr stellt die erste Prüfung der Modularen Truppmann-Ausbildung dar. Daran knüpfte Kreisbrandmeister Andreas Mur an, der die Prüfung leitete, und appellierte, sich stetig fortzubilden und die nächsten Ausbildungen zügig zu absolvieren.

Drei Mädchen und drei Jungen waren zur Prüfung angetreten. Zwei Jugendliche werden sie nachholen, weil sie nicht teilnehmen konnten. Als erstes stand im Schulungsraum ein schriftlicher Test auf dem Programm. Dann ging es zur Auslosung von drei praktischen Aufgaben. Zur Auswahl standen die Erläuterung eines Löschfahrzeuges, die Erklärung eines Strahlrohres oder eines Feuerlöschers, das Anlegen des Rettungsknoten, das Befestigen von Leinen an Gegenständen oder die Inbetriebnahme des Hydranten. Wenn auch in der Aufregung einige Kleinigkeiten nachjustiert werden mussten, konnte KBM Mur zum Abschluss allen Jugendlichen zur bestandenen Prüfung gratulieren.

Im Schulungsraum übergab Jugendwart Daniel Diepenbroek die sechs Kameraden an die Gruppenführer der Einsatzmannschaft. Die beiden stellvertretenden Kommandanten Alain Kretschmer und Manuel Aulenbach erläuterten, auf was sie als junge Anwärter im Einsatzdienst zu achten haben und übergaben die Funk­alarmempfänger an die, die am Prüfungstag mindestens 16 Jahre alt waren. Zwei Anwärter müssen sich noch ein paar Tage gedulden bis zu ihren Geburtstagen. Und um 21.34 Uhr durften schon einige zu ihrem ersten Einsatz ausrücken: Ein Wasserschaden in der Alten Landstraße.

Die nächste Jugendausbildung beginnt nach den Sommerferien. Anmeldung sind unter anderem möglich am Ottostraßenfest am 10. September. Mitmachen können Mädchen und Jungen aus Ottobrunn, die zum Ausbildungsbeginn mindestens 14 Jahre alt sind. Fragen und Anmeldungen an jugendwart@feuerwehr-otto­brunn.de.

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