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Wechsel bei der CSU im Gemeinderat Höhenkirchen-Siegertsbrunn

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Von: Iris Janda

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Die Gemeinderätin Martha Wachinger aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn (links) erhält eine Ehrenurkunde von der Zweiten Bürgermeisterin Luitgart Dittmann-Chylla.
Martha Wachinger (links) erhielt von der Zweiten Bürgermeisterin Luitgart Dittmann-Chylla eine Ehrenurkunde. © Spingler

Die CSU im Höhenkirchner Gemeinderat hat ein neues Mitglied: Irmgard Pauli übernimmt das Amt von Martha Wachinger, die aus persönlichen Gründen davon zurückgetreten ist.

Martha Wachinger, seit acht Jahren CSU-Gemeinderätin in Höhenkirchen-Siegertsbrunn, hat in der Märzsitzung des Gemeinderates ihr Ehrenamt als Gemeinderätin niedergelegt. Sie gibt ihr Amt aus persönlichen Gründen ab, um mehr Zeit für ihre Familie zu haben.

Wachingers Posten übernimmt Listennachfolgerin Irmgard Pauli, die auch Mitglied des Bauausschusses sowie des Haupt-, Sozial- und Finanzausschusses wird. Sie hat bereits Erfahrung als Nachrückerin: Schon 2019 hatte sie das Mandat von Leonhard Karl bis zu den Kommunalwahlen im Frühjahr 2020 übernommen.

Die CSU-Fraktion bedauere den Abschied von Wachinger sehr, erklärte Roland Spingler. Er honorierte, dass Wachinger dem Amt hohe Bedeutung beimesse und nun so ehrlich sei, sich aus dem Amt zurückzuziehen. Er danke ihr für ihre Arbeit und äußerte die Hoffnung, dass es nur ein vorübergehender Rückzug ist. „Wer weiß, wie es 2026 aussieht“, meinte Spingler mit Blick auf die nächsten Kommunalwahlen. Gleichzeitig freue sich seine Fraktion auf die Zusammenarbeit mit Pauli.

Nachdem Pauli den feierlichen Eid geschworen hat, bedankten sich die übrigen Fraktionen bei Wachinger für die gute Zusammenarbeit und begrüßten Pauli in ihren Reihen. „Wir haben deine Meinung immer sehr geschätzt“, sagte Gudrun Hackl-Stoll (Grüne) zu Wachinger. Anita Reiprich (SPD) lobte Wachingers Geradlinigkeit und Aufrichtigkeit.

„Ich kann die Entscheidung gut verstehen, auch wenn es mir wahnsinnig leid tut“, meinte Andrea Hanisch (UB) und erklärte in Richtung Pauli: „Auf di liebe Irmi, gfrei I mi scho sehr!“

ija

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