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Verkehrsgefahren im Bürger-Fokus - Kraillinger plädieren in Versammlung für mehr Sicherheit

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Am Höhenweg führen Gleise über die Gehbahn. Ein Hinweis zu der Gefahr ist aber überklebt.
Am Höhenweg führen Gleise über die Gehbahn. Ein Hinweis zu der Gefahr ist aber überklebt. © gu

Bei der Kraillinger Bürgerversammlung wurde vor allem über den Verkehr und seine Gefahren in der Gemeinde gesprochen. Die Ergebnisse zusammengefasst:

KRAILLING Fast ausschließlich Verkehrsthemen scheinen die Kraillinger derzeit umzutreiben – zumindest wenn man nach den Fragen bei der diesjährigen Bürgerversammlung geht.

*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.
*HalloMuenchen.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA. © Hallo München

Circa 60 Personen waren in die Turnhalle des TV Planegg-Krailling gekommen, um sich von Bürgermeister Rudolph Haux (FDP) auf den neuesten Stand bringen zu lassen, Sorgen und Wünsche anzusprechen.

Bürgermeister Rudolph Haux
Bürgermeister Rudolph Haux © Romy Ebert-Adeikis

Wie in jeder Versammlung seit 2016 forderte die ehemalige SPD-Gemeinderätin Erika Harder auch heuer wieder eine Prüfung, ob in der Gautinger Straße wegen hoher Lärmbelästigung Tempo 30-Zonen eingerichtet werden können. „Ich warte bis heute auf eine Entscheidung“, beklagte Harder in der Versammlung. Laut Haux bemühe sich die Gemeinde bereits um eine entsprechende Geschwindigkeitsbegrenzung.

Erika Harder
Erika Harder © privat

Verkehrsgefahren in Krailling: Gefahr am Höhenweg durch Gleise

Veränderung wünschte sie sich auch bei einer Gefahrenstelle am Höhenweg in Richtung ­Planegger Bahnhof. Dort verlaufen Zuggleise mitten über den Weg. „Immer wieder fädeln Radfahrer in die Gleise ein.“ Zwar würden Schilder auf die besondere Gefahr hinweisen, allerdings seien diese durch Aufkleber unkenntlich gemacht.

Die Aufforderung, an der Stelle vom Fahrrad abzusteigen und dieses zu schieben, werde zudem kaum beachtet. Harder fordert stattdessen die offenen Gleise endlich mit entsprechendem Material zu verschließen. „Wir schmücken uns als fahrradfreundliche Gemeinde und mit der Teilnahme am Stadtradeln, aber an dieser gefährlichen Stelle passiert seit Jahren nichts!“

Verkehrsgefahren in Krailling: Verbesserung der Radlwege gewünscht

Andere Bürger forderten Verbesserungen beim Radlweg zum Gewerbegebiet Kraillinger Innovationsmeile (KIM). So führe die Abzweigung zum Germeringer Weg immer wieder zu gefährlichen Situationen. Auch die Geschwindigkeitserhöhung auf der Pentenrieder Straße zwischen Krailling und der KIM von 60 auf 70 Stundenkilometer wurde seitens der Bürgerschaft als Ärgernis empfunden. Die Gemeinde hatte die Anpassung aber nach Vorgaben von Landratsamt und Polizei umsetzen müssen.

Verkehrsberuhigende Maßnahmen mit sogenannten Bumpern verlangte eine Anwohnerin in der Rosenstraße. Diese seien bereits bestellt und werden demnächst installiert, beruhigte Bürgermeister Haux.

In Sachen Finanzen zeigte sich der Rathauschef weitestgehend zufrieden. „Allerdings sind die Rücklagen in den letzten beiden Jahren durch Corona und steigende Preise geschmolzen und auch die wirtschaftlichen Folgen des Ukrainekriegs werden uns noch beschäftigen“, so Haux.

Die Kraillinger Ortsmitte wird nach langjähriger Umbauzeit mit zwei Feiern offiziell eröffnet. Am 1. Mai wird am Paulhanplatz nach fünfjähriger Pause wieder ein Maibaum aufgestellt. Am Samstag, 14. Mai, gibt es zudem einen „Marktsamstag“ mit Attraktionen – wie einem Kran mit Hubkorb, von dem man sich in 30 Meter Höhe Krailling von oben anschauen kann. Auch eine Festschrift ist zu dem Datum geplant. 

Gabriele Uelses

Quelle: www.hallo-muenchen.de

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