Ehefrau durch Missverständnis verloren

Starnberg - Die Polizei, Dein Freund und Helfer: Starnberger Polizisten haben ein durch ein Missverständnis getrenntes Ehepaar am Dienstagabend wiedervereint. Beim Wiedersehen flossen Tränen.

Solche Geschichten schreibt nur das Leben. Seit Jahren fährt ein Ehepaar aus Holzkirchen mit der S-Bahn nach München. Die beiden 78-Jährigen haben bei der Rückfahrt ein Ritual: Er steigt am Starnberger Bahnhof Nord aus, holt das Auto und fährt an den Bahnhof See. Dort steigt seine Frau aus, er holt sie ab. Grund für das System: Die Treppen am Bahnhof See sind für die 78-Jährige leichter zu bewältigen.

Am Dienstagabend war etwas anderes: Als der Holzkirchener am Bahnhof See ankam, konnte er seine Frau nicht finden. Er wartete, doch sie kam nicht. Schließlich fuhr er zur Polizei und schilderte den Beamten reichlich aufgelöst die Situation. Die Polizisten handelten sofort.

Eine Streife suchte beide Bahnhöfe ab und fand die vermisste Ehefrau schließlich am Bahnhof Nord. Wegen eines Missverständnisses war auch sie dort ausgestiegen, was ihr Mann aber nicht mitbekommen hatte. "Die Zusammenführung mit ihrem Ehemann fand kurz darauf in der Starnberger Inspektion statt. Unter großem Hallo fielen sich die beiden Eheleute unter Tränen in die Arme und verließen anschließend wieder glücklich vereint die Inspektion", beschreibt Andreas Ruch, stellvertretender Inspektionsleiter, das Happyend.

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